Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Kursziel runter - Trend in Gefahr?

Die US-Investmentbank Goldman Sachs wird skeptischer in Bezug auf die Deutsche Bank. Schnäppchenjäger lassen am Montag vorerst die Finger von der Aktie des deutschen Marktführers.


Goldman Sachs hat das Kursziel für die Deutsche Bank von 23,80 auf 22,80 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Zudem reduzierten die Analysten ihre Gewinnprognosen (EPS) für die Jahre 2016 und 2017 um jeweils rund fünf Prozent.

Online-Banking läuft wieder normal

Derweil ist die Software-Panne bei der Deutschen Bank wieder behoben. Die Kunden können nach der Lösung der massiven technischen Probleme im Online-Banking wieder ganz normal ihre Bankgeschäfte erledigen.

Von der Software-Panne bei der größten deutschen Bank war Angaben eines Sprechers zufolge eine "größere Zahl" von Kunden betroffen. Genauere Angaben dazu machte er auch am Sonntag zunächst nicht. Die Deutsche Bank hat in Deutschland rund acht Millionen Privatkunden, die Hälfte von Ihnen nutzt nach Angaben des Instituts intensiv das Online-Banking.

Stopp bei 13,20 Euro setzen

Die charttechnische Situation hat sich bei der Deutschen Bank wieder verschlechtert. Der seit Herbst gültige Abwärtstrend ist in weitere Ferne gerückt. Auch ist der Titel unter die 90-Tage-Linie gerutscht. Nun ist es wichtig, dass der seit Februar gültige Aufwärtstrend hält. Investierte Anleger bleiben dabei und setzen den Stoppkurs bei 13,20 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Gefahr heißt Trump

Die Deutsche Bank ist größte Gläubigerin des US-Präsidenten. Im Hypothekenstreit des vergangenen Jahres wurde das dem Konzern noch als Vorteil ausgelegt. Marktteilnehmer vermuteten wohl zurecht, Trump hätte wegen seiner Geschäftsbeziehungen nach Frankfurt kein Interesse an einer zu hohen Strafe für … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Das will die HNA Group wirklich

Der chinesische Mischkonzern HNA Group ist in Deutschland bis vor kurzem nahezu unbekannt gewesen. Der Einstieg bei der Deutschen Bank im Frühjahr diesen Jahres hat das aber geändert. Die Chinesen haben im Zuge der jüngsten Kapitalerhöhung im April ihren Anteil überraschend auf 9,9 Prozent … mehr