Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Aktie schaltet Turbo ein - dank Goldman Sachs

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat starke Quartalszahlen gemeldet und den am Dienstag eh gefragten Bankenwerten einen Schub gegeben. Deutsche Bank und Co weisen derzeit eine hohe relative Stärke auf.

Goldman Sachs ist wieder in der Erfolgsspur: Im dritten Quartal verdiente die Wall-Street-Größe dank der wieder besseren Stimmung an den Finanzmärkten unter dem Strich rund 1,5 Milliarden Dollar, wie sie am Dienstag in New York mitteilte. Das war deutlich besser als von Analysten erwartet. Vor einem Jahr war das stolze Institut angesichts der Schuldenkrise in Europa mit rund 400 Millionen Dollar in die roten Zahlen gerutscht. Es war überhaupt erst der zweite Quartalsverlust in der Goldman-Geschichte.

Gebühren steigen

Goldman konnte im dritten Quartal die Erträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 8,4 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln. Neben den privaten Häuslebauern nutzen auch viele Unternehmen in den USA die niedrigen Zinsen zum Umschulden. Das ließ bei Goldman im dritten Quartal die Gebühren um fast zwei Drittel steigen. Zudem stieg der Wert von eigenen Anlagen, die vor einem Jahr noch maßgeblich für den Verlust verantwortlich gewesen waren.

Mutige kaufen

An den vergangenen Tagen hatten bereits die USA-Großbanken JPMorgan , Wells Fargo und Citigroup mit ihren Quartalszahlen positiv überrascht. Das hat das Sentiment für den Sektor weiter verbessert. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Einschätzung zur Deutschen Bank: Mutige Anleger sollten kaufen. Das Kursziel lautet 40 Euro, der Stoppkurs sollte bei 26,50 Euro gesetzt werden.

Mit Material von dpa-AFX

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