Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Analysten voll des Lobes - Aktie fällt trotzdem

Die US-Investmentbank Merrill Lynch und die britische Großbank Barclays haben sich positiv über die Deutsche Bank geäußert. Die Anleger lassen die Aktie des deutschen Marktführers am Dienstag trotzdem links liegen.

Merrill Lynch hat Deutsche Bank in die "Most Preferred List" aufgenommen und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Geldhaus dürfte aufgrund seiner guten Positionierung in den meisten Segmenten und einer starken Kapitalmarktaktivität ein sehr gutes erstes Quartal verzeichnen, schrieb Analyst Derek De Fries in einer Studie vom Dienstag. Das Ziel einer Kernkapitalquote von 8,5 Prozent nach Basel III in den ersten drei Monaten des Jahres dürfte die Bank schaffen.

Barclays erhöht Kursziel

Barclays hat das Kursziel für die Deutsche Bank von 42 auf 46 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Deutsche Bank, die Credit Suisse und die UBS hätten im vierten Quartal beim Abbau risikogewichteter Aktiva größere Fortschritte erzielt als gedacht, schrieb Analyst Jeremy Sigee in einer Branchenstudie vom Dienstag. Dadurch erhöhten sich ihre Kernkapitalquoten. Auch Dividendensteigerungen rückten näher.

Mutige steigen ein

DER AKTIONÄR ist noch optimistischer und hält langfristig Kurse bei der Deutschen-Bank-Aktie von 50 Euro für möglich. Spekulativ orientierte Anleger können schwache Tage wie heute zum Einstieg nutzen. Der Stoppkurs sollte bei 31 Euro gesetzt werden.


Mit Material von dpa-AFX

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