Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Alle sollen raus

Die Postbank könnte bald ihre Eigenständigkeit völlig verlieren. Postbank-Mehrheitsaktionär Deutsche Bank gab baldige Verhandlungen über einen Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag für die Postbank bekannt.

Setzt die Deutsche Bank den Plan um, haben die verbliebenen Postbank-Aktionäre die Wahl: Entweder sie entscheiden sich dabei zu bleiben und kassieren eine Garantiedividende, oder sie nehmen das Abfindungsangebot für ihre Papiere an. Die Verhandlungen sollen Anfang Juni abgeschlossen sein, damit auf der Postbank-Hauptversammlung über den Vertrag abgestimmt werden kann.

91 Prozent

Für den Vertrag mit der Postbank braucht die Deutsche Bank eine Mehrheit von 75 Prozent. Die hat der deutsche Branchenprimus Ende Februar sicher. Dann fallen der Deutschen Bank die restlichen 39,5 Prozent Aktien der ehemaligen Postbank-Mutter Deutsche Post zu. So kommt die Deutsche Bank auf einen Anteil von 91 Prozent an der Postbank.

Deutsche Bank ist ein Kauf

Die Postbank-Aktie kletterte im späten Dienstaghandel um 5,3 Prozent auf 25,68 Euro. Die Squeeze-out-Pläne sollten den Aktienkurs in den kommenden Monaten stützen. Riesiges Potenzial hat die Postbank-Aktie wohl nicht mehr, da sie in den vergangenen Monaten schon deutlich gestiegen ist. Die Deutsche-Bank-Aktie ist auf dem aktuellen Niveau ein Kauf für spekulativ orientierte Anleger. Diese setzen einen engen Stopp bei 25 Euro.

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