Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Einen Euro weniger

Der DAX präsentiert sich am Donnerstagmorgen in besserer Verfassung. Das liegt unter anderem an den positiven Vorgaben aus Übersee. Im Fokus steht einmal mehr die Aktie der Deutschen Bank.

Kian Abouhossein von JP Morgan hat sein Kursziel für die Aktie der Deutschen Bank von 36 auf 35 Euro gesenkt. Das Rating lautet aber weiterhin auf „Übergewichten“. Damit zählt der Analyst aber immer noch zu den Experten, die am bullishsten für die Deutsche Bank sind. Derzeit gibt es 13 Kaufempfehlungen für die Deutsche Bank. 18 Analysten sagen „Halten“, zehn „Verkaufen“.

Fitschen vermisst Jain

Unterdessen hat sich Noch-Co-Chef Jürgen Fitschen zu Wort gemeldet. Fitschen forderte weniger strenge Regeln für die Finanzbranche. „Wer Banken Handschellen anlegt, kann nicht erwarten, dass sie die Märkte dennoch stabilisieren wie früher." Auch die Realwirtschaft werde dafür einen Preis zahlen müssen. Schon jetzt verlangsame sich der Welthandel auch deshalb, weil Banken wegen der strengeren Kapitalanforderungen vorsichtiger bei der Geldvergabe seien.

Weiter ließ Fitschen durchblicken, dass er den Abschied von seinem langjährigen Partner Jain bedauere. „Ich vermisse ihn. Wenn man eine gute Zusammenarbeit hatte, dann denkt man gerne daran zurück.“

Noch kein Kauf

Neuer Chef mit ausgezeichnetem Ruf, anstehender Konzernumbau mit Konzentration auf das Wesentliche, Unterbewertung gegenüber dem Markt und einigen Konkurrenten: Die Deutsche-Bank-Aktie bietet eine interessante Investmentstory. Allerdings ist der Markt immer noch hochgradig nervös, was sich wohl nicht ändern wird solange die Fed nicht klar sagt, was sie mit den Zinsen vorhat. Anleger sollten also abwarten.

(Mit Material von dpa-AFX)


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