Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Darum fällt die Aktie weiter

Die Aktie der Deutschen Bank macht den Anlegern mal wieder Kummer. Das Chartbild verschlechtert sich zusehends. Die gute Stimmung ist dahin. Das hat seine Gründe.


Nach einem fetten Minus von 3,7 Prozent vom Dienstag verliert die Aktie der Deutschen Bank am Mittwochmorgen 0,7 Prozent auf 15,12 Euro.

Grund für die Kursschwäche am Mittwoch ist eine Studie von Macquarie. Die Analysten haben das Kursziel für die Aktie drastisch von 18 auf 12,50 Euro gesenkt.

Ebenfalls schlecht für die Stimmung ist das Cum-ex-Thema. Wie der NDR berichtet, haben Ermittler die Geschäftsräume der Hamburger Privatbank Warburg durchsucht. Die Bank steht im Verdacht, sich mit sogenannten Cum-Ex-Geschäften Millionen unzulässiger Steuergutschriften gesichert zu haben.

Nur für Trader

Laut einem Insider sind Cum-ex-Geschäfte seit Jahren in der ganzen Branche üblich. Absprachen dabei sind illegal. Sollte es hier zu weiteren Enthüllungen kommen, wird die Lust der Anleger auf Bank-Aktien weiter abnehmen. Die Deutsche-Bank-Aktie eignet sich derzeit nur für Trader, der Rest verkauft die Aktie.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Stunde der Wahrheit

Die Deutsche Bank hat im vergangenen Jahr wohl die größten Rechtsrisiken beseitigt, die auf dem Kurs gelastet haben. Seit der jüngsten Kapitalerhöhung sind zudem die Diskussionen um die Eigenkapitalbasis beendet. Bei Vorlage der Quartalszahlen am kommenden Donnerstag, 27. April, geht es deshalb … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank vor Zahlen: Jetzt zählt es

Die Deutsche Bank veröffentlicht am kommenden Donnerstag, 28. April, die Zahlen zum ersten Quartal. Nach Aussage von CEO John Cryan liefen die Geschäfte für den Konzern zu Jahresbeginn wieder besser, nachdem Rechtsstreitigkeiten in den USA im vierten Quartal 2016 die Bilanz noch verhagelt hatten. … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Risiken schwinden

Deutsche-Bank-CEO John Cryan konnte im vergangenen Jahr mit dem Hypothekenstreit in den USA und der Geldwäscheaffäre in Russland die größten Rechtsrisiken beilegen. Jetzt kann der Konzern einen weiteren Sieg für sich verbuchen: Laut Bloomberg wurden in Russland die Anschuldigungen fallen gelassen, … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Insider kaufen

Mehrere Vorstände der Deutschen Bank haben bei der jüngsten Kapitalerhöhung kräftig zugegriffen. Vorstandsvorsitzender John Cryan übte seine Bezugsrechte vollständig aus und erwarb junge Aktien für 53.357 Euro. Die als Kronprinzen gehandelten Stellvertreter Christian Sewing und Marcus Schenk … mehr