- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank und Deutsche Bank: Aktien geben Gas - danke, Ben Bernanke!

Die US-Notenbank ist auf der Seite der Anleger. Fed-Chef Ben Bernanke hat die Erwartungen des Marktes erfüllt und eine neue Runde geldpolitischer Lockerung angekündigt. Vor allem Finanztitel sind am Freitag stark gefragt.

Die Fed unternimmt mit den neuen Käufen hypothekenbesicherter Wertpapiere (Mortgage Backed Securities, MBS) einen gewaltigen Schritt in Richtung zusätzlicher Lockerung. Denn das neue Kaufprogramm mit einem monatlichen Volumen von 40 Milliarden Dollar ist zeitlich nicht begrenzt, sondern an die Entwicklung von Konjunktur und Arbeitsmarkt gekoppelt. Laut einem Händler habe die Fed dem Markt erneut das Signal gesendet: "Keine Angst! Wenn ihr Probleme habt, werden wir euch helfen."

Aktien legen zu

Vorbörslich zogen Papiere der Deutschen Bank mit plus 2,6 Prozent bei Lang & Schwarz besonders deutlich an - eine Abstufung der UBS trat in den Hintergrund. Commerzbank-Aktien folgten mit plus 2,1 Prozent und die Papiere der Allianz legten um knapp anderthalb Prozent zu.

Das müssen Sie beachten

Derzeit läuft es einfach rund für Finanztitel. Sollten die Maßnahmen der US-Notenbank und der EZB dazu führen, dass die Krise schon bald gelöst werden, sind deutlich höhere Notierungen drin. Dann könnte das langfristige Kursziel für die Deutsche-Bank-Aktie viel früher erreicht werden. Stoppkurs bei 26,50 Euro setzen! Commerzbank-Aktionäre bleiben mit einer kleinen Position dabei und beachten den Stoppkurs bei 1,35 Euro.

Mit Material von dpa-AFX

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