Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Auf diese Marken kommt es jetzt an

Der DAX steigt, die Deutsche Bank fällt. Die kurzzeitige Erholung der lange schwer gebeutelten Aktie scheint vorbei. Bald könnte es sogar wieder brenzlig werden für die Aktie des deutschen Marktführers.

Die charttechnische Situation bei der Deutschen Bank hat sich am Donnerstag weiter eingetrübt. Die Aktie kann ihre anfänglichen Gewinne nicht halten und rutscht weiter unter den kurzfristigen Aufwärtstrend. Damit entfernt sie sich auch weiter von dem seit Oktober gültigen Abwärtstrend, der aktuell bei 13,45 Euro verläuft. Erholt sich die Aktie nicht bald wieder, könnte es sogar bald wieder in Richtung Allzeittief bei 11,06 Euro gehen.

George Karamanos, Analyst bei Keefe, Bruyette & Woods, hält die Aktie der Deutschen Bank nach wie vor für zu teuer. Das Kursziel sieht der Experte bei zwölf Euro, die Aktie werde sich in den kommenden Monaten schlechter entwickeln als der Markt.

Das glaubt auch Amit Goel von Exane BNP Paribas. Er sieht den fairen Wert sogar nur bei zehn Euro.

Nur für Trader

Die Aktie der Deutschen Bank ist erst wieder ein Kauf für langfristig orientierte Anleger, wenn 1. die Quartalsergebnisse deutlich besser werden, 2. steigende Zinsen realistischer werden und 3. Vorstand John Cryan eine nachhaltige Strategie für den Konzern präsentiert. Solange dies nicht der Fall ist, eignet sich die Aktie nur für Trader.


Was zu tun ist, wenn es so weit ist

Autor: Gebert, Thomas
ISBN: 9783864704000
Seiten: 176
Erscheinungsdatum: 23.08.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und eBook verfügbar

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Das neue Buch von Thomas Gebert ist das Resultat vieler Anfragen der Leser seines Börsenbriefs und seiner Kolumnen. Geht es dort in erster Linie um Aktien, erfüllt Gebert hier die Leserwünsche nach einer Beleuchtung sämtlicher Aspekte rund um Geldanlage und persönliche Finanzen. Und so greift er Themen auf wie die Wahrscheinlichkeit eines Euroaustritts Italiens, die Auswirkungen der Entwicklung der chinesischen Wirtschaft und den Sinn oder Unsinn eines Investments in Gold. Gewohnt durchdacht, sachlich und vor allem bestens informiert erläutert Gebert, mit welchen Mitteln sich seine Leser am besten gegen die drohende Gefahr des Kapitalverlusts wappnen können. Sein Rat lautet ganz klar: Bargeld halten! Ab dem Ende des Jahrzehnts könnte sich das Blatt jedoch wieder wenden …

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank schmeißt 3.200 Kunden raus

Die Deutsche Bank hat im Handelsbereich die Geschäftsbeziehungen zu 3.200 Kunden eingestellt, wie das Wall Street Journal berichtet. Dadurch sollen Kosten reduziert und die langfristige Stabilität der Bank gesichert werden. Bereits 2015 hatte CEO John Cryan gesagt, dass man sich von der Hälfte der … mehr