Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Analyst ist sehr optimistisch

Das Analysehaus Jefferies hat die Deutsche Bank mit „Kaufen“ und einem Kursziel von 45,10 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Anleger nehmen den zuständigen Experten Omar Fall am Dienstag beim Wort und investieren in Deutschlands größte Bank. Die Aktie gehört zu den wenigen Gewinnern im DAX.

Gerade der deutsche Branchenprimus sollte von einem deutlich besser als am Markt befürchteten Geschäft mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen (FICC) profitieren, schreibt Omar Fall in seiner Studie zu Europas Investmentbanken vom Dienstag. Das Kreditgeschäft sollte von einer steileren Zinsstrukturkurve und einer anziehenden Konjunktur begünstigt werden.

 

Gute Fortschritte

In der Bewertung der Aktie seien große Sorgen um die Verschuldung sowie eine negative Prognose auf das FICC-Geschäft eingepreist. Einen großen Teil des Risikoabbaus dürfte die Bank in diesem Jahr hinter sich bringen, so der Experte. Bislang sei die größere Verschuldung im Vergleich mit Konkurrenten die Herausforderung für den Konzern gewesen. Das habe sich auch darin gezeigt, dass im Geschäftsbereich mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen die Erträge in Folge des Abbaus von Risiken 2013 um mehr als ein Viertel eingebrochen waren.

Geduldige kaufen

Auch DER AKTIONÄR hält die Aktie der Deutschen Bank für viel günstig. Der faire Wert lautet 54 Euro. Allerdings wird Geduld gefragt sein, bis die komplette Unterbewertung abgebaut sein wird. Langfristig orientierte Anleger steigen ein und setzen den Stoppkurs bei 30,50 Euro.

Mit Material von dpa-AFX

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