Deutsche Bank
von Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Erholung in Sicht

Bislang war die Karwoche ein einziges Desaster für die Deutsche-Bank-Aktie. Am Mittwoch büßte das Papier 3,5 Prozent ein und ging mit einem Kurs von 35,12 Euro aus dem Handel. Am Donnerstag sieht es schon besser aus: Vorbörslich notiert das Papier im Plus.

Für Aufsehen sorgt am Donnerstag eine Pressemeldung, dass die verschärften Eigenkapitalregeln für Banken bei den größten europäischen Geldhäusern massiv ins Kontor schlagen werden. Nach Berechnungen der EU-Bankenaufsicht Eba fehlten den 48 größten Banken in der EU Mitte des vergangenen Jahres insgesamt 242 Milliarden Euro an hartem Kernkapital in Form von Aktien oder Gewinnrücklagen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Weiter Weg

In einer am Mittwoch von der EU-Bankenaufsicht Eba veröffentlichten Studie zu den Auswirkungen des Regelwerks Basel III haben die Aufseher 206 Banken in Europa unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Die Banken haben noch einen weiten Weg vor sich, bis sie die Vorschriften von Basel III erfüllen. Wenn das Regelwerk schon 2011 voll in Kraft gewesen wäre, wäre die durchschnittliche harte Kernkapitalquote der Großbanken von 10,2 Prozent auf 6,5 Prozent zusammengeschmolzen.

Die Banken haben aber noch bis 2019 Zeit, um alle Kapitalpuffer aufzubauen, schreibt Reuters weiter.

Aktie ein Kauf

Für den AKTIONÄR bedeuten schwache Handelstage wie zuletzt gute Kaufgelegenheiten. Die Aktie zählt zu den Top-Picks im Sektor und ist ein klarer Kauf. Das Kursziel für die Deutsche Bank lautet 46 Euro. Der Stoppkurs sollte bei 29,50 Euro platziert werden.

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