Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Aktie erholt sich nach Kursdebakel

Nachdem die Aktie der Deutschen Bank am Dienstag mit dem Markt in die Tiefe gerauscht war, stehen die Zeichen am Mittwoch auf Kurserholung. DER AKTIONÄR hat bereits betont, dass er schwache Handelstage als gute Kaufgelegenheit ansieht.

Gute Konjunkturdaten aus China dürften am Mittwoch für ein positives Börsenumfeld sorgen. Der bedeutende HSBC-Einkaufsmanagerindex für China stieg im Oktober auf 49,1 Punkte. Er signalisiert damit zwar immer noch eine Abschwächung der Konjunktur, allerdings sehen Ökonomen nun Anzeichen für eine Stabilisierung des chinesischen Wirtschaftswachstums. Der gestiegene HSBC-Einkaufsmanagerindex für China stütze die freundliche Stimmung, sagten Händler.

Kursziel angehoben

Am Dienstag hatte eine Flut negativer Nachrichten die Stimmung am Aktienmarkt belastet. Zum Beispiel ist die Stimmung der französischen Unternehmer im Oktober auf den tiefsten Stand seit drei Jahren gefallen. Da half auch eine positive Studie der Commerzbank nichts. Die Analysten hatten ihr Kursziel für die Deutsche Bank von 35 auf 37 Euro angehoben und die Einstufung auf "Add" belassen.

Chance für Mutige

Spekulativ orientierte Anleger können schwache Handelstage zum Kauf der Deutschen-Bank-Aktie nutzen. Das Papier sollte noch im laufenden Jahr die Marke von 40 Euro erreichen. Sollte die Politik große Fortschritte im Kampf gegen die Eurokrise machen, würde das der Aktie starken Auftrieb geben. Dann sind langfristig sogar Kurse um 50 Euro wahrscheinlich. Stoppkurs bei 29,50 Euro setzen!

Mit Material von dpa-AFX

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Marco Bernegg | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Analyst mit Horror-Kursziel

Es läuft einfach nicht bei der Deutschen Bank. Seit Jahresbeginn beträgt das Minus bereits rund 30 Prozent. Mittlerweile hat sich der Kurs zwar zumindest wieder etwas stabilisiert, ein Analyst des britischen Konkurrenten Barclays sieht jedoch noch ordentlich Abwärtspotenzial. mehr