Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Kirch-Prozess geht weiter - Aktie im Fokus

Der milliardenschwere Schadenersatzprozess der Erben von Leo Kirch gegen die Deutsche Bank wird an diesem Montag mit weiteren Zeugenvernehmungen fortgesetzt. Die Aktie des deutschen Marktführers steht am Montagmorgen unter Druck.

Der Prozess um die Pleite des Medienmoguls Leo Kirch geht auch nach dessen Tod weiter. Vor dem Münchner Oberlandesgericht sollen zwei Anglistik-Expertinnen über eine auf Englisch verfasste Protokollnotiz aus dem Vorstand der Deutschen Bank Auskunft geben. Im Verfahren war die Übersetzung zwischen den Parteien und dem Gericht umstritten. Mit dem Verhandlungstag geht das Verfahren auf die Zielgerade - ein Urteil könnte am 16. November fallen.

Hohe Forderung

Die Erben des im Juli 2011 gestorbenen Leo Kirch werfen der Bank vor, den Münchner Medienkonzern 2002 in die Pleite getrieben zu haben und fordern mehr als zwei Milliarden Euro Schadenersatz.

Aktie für Mutige

Die Aktie der Deutschen Bank steht am Wochenanfang unter Druck. DER AKTIONÄR sieht Schwächephasen als Kaufchancen für risikobereite Anleger. Das Kursziel auf Jahressicht lautet 40 Euro. Der Stoppkurs sollte bei 26,50 Euro gesetzt werden.

Mit Material von dpa-AFX

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| Marco Bernegg | 0 Kommentare

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