Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Aktie abgestuft - Rallye vorbei?

Die Aktie der Deutschen Bank steht am Montagmorgen unter Druck. Vorbörslich verliert das Papier des deutschen Marktführers 1,5 Prozent auf 33,38 Euro. Ein Grund für das Minus sind Gewinnmitnahmen, ein anderer eine negative Studie der Credit Suisse.

Nach der jüngsten Rallye sind Gewinnmitnahmen nicht ungewöhnlich. Die Papiere des deutschen Branchenprimus' kletterten seit dem Zwischentief von Ende Juli um fast 54 Prozent nach oben. Indes stimmt die neue Spitze mit Jürgen Fitschen und Co-Chef Anshu Jain in der Welt am Sonntag die Beschäftigten auf härtere Zeiten ein. In der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung forderte Deutsche-Bank-Aufsichtsrat Werner Wenning Obergrenzen für Boni. Diese beiden Interviews sollten einem Händler zufolge aber die Kurse nicht bewegen.

Aktie abgestuft

Allerdings dürfte eine Studie von Credit Suisse die Aktie belasten. Die Schweizer haben die Deutsche Bank von Neutral auf Underperformer abgestuft.

Dabei bleiben

Seit der Empfehlung des AKTIONÄR vom Juni liegt die Deutsche-Bank-Aktie mit 18 Prozent im Plus. Das Kursziel auf Jahressicht lautet nach wie vor 40 Euro. Der Stoppkurs sollte bei 26,50 Euro gesetzt werden.

Mit Material von dpa-AFX

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Martin Mrowka | 0 Kommentare

Commerzbank: Neue Fusionsgerüchte pushen die Aktie

Es ist nur ein Strohhalm. Aber die nach News dürstenden Aktionäre nehmen ihn dankbar auf: In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg hat sich Josef Ackermann zu Wort gemeldet. Und darin machte der Ex-Deutsche-Bank-Chef Andeutungen zur europäischen Bankenlandschaft und zu einer … mehr
| Martin Mrowka | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Ratten verlassen das sinkende Schiff

Während Deutschlands größte Bank mit ihrem Umbau kämpft, Abteilungen schließt, Personal abbaut und Kosten senkt, leidet auch ihr größter Aktionär. Der hoch verschuldete chinesische Mischkonzern HNA reduzierte bereits in den vergangenen Monaten seine Beteiligung an der Deutschen Bank. Nun steht er … mehr