Deutsche Bank
von Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Aktie verliert stärker als der DAX

Schwache Konjunkturdaten aus der Eurozone setzen dem deutschen Aktienmarkt am Donnerstag zu. Zu den größten Verlierern zählt die Aktie der Deutschen Bank.

Die Wirtschaft des Euroraums war im vierten Quartal 2012 noch tiefer als erwartet in die Rezession gerutscht. "Die wirtschaftliche Misere in den Peripheriestaaten hält an", schrieb Analyst Thomas Gitzel von der VP Bank in einem Kommentar. Das Zahlenmaterial zeige einmal mehr, wie tief der Währungsraum noch im Sumpf der Schuldenkrise feststecke: "Während es in den vergangenen Monaten an den Finanzmärkten der Peripherieländer zu deutlichen Entspannungstendenzen kam, gilt dies für die realwirtschaftliche Entwicklung nicht."

Bankaktien im Minus

Die Risikoneigung der Anleger ist am Donnerstag weiter zurückgegangen. Das bekommen Bankaktien zu spüren, die relativ hohe Verluste verbuchen. Am Nachmittag rutscht die Aktie der Deutschen Bank um 1,7 Prozent ab, die Commerzbank-Aktie verliert sogar über zwei Prozent.

Chance für Mutige

Das Umfeld für Aktien ist nach wie vor gut. Kurzzeitige Kursrücksetzer sind nicht ungewöhnlich. DER AKTIONÄR sieht überdurchschnittliches Potenzial bei der Aktie der Deutschen Bank. Spekulativ orientierte Anleger steigen ein und setzen den Stoppkurs bei 31 Euro.

Mit Material von dpa-AFX

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Ist die Commerzbank ein Übernahmeziel?

Die Papiere der Commerzbank zählen weiterhin zu den absoluten Lieblingsaktien der deutschen Anleger. DER AKTIONÄR sprach daher mit Equinet-Analyst Philipp Häßler über die Chancen für die Commerzbank, den Stresstest zu bestehen, den Gewinn im kommenden Jahr zu steigern und tatsächlich übernommen zu … mehr
Diskutieren Sie mit:
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.
Das DAF Deutsches Anleger Fernsehen ist über ASTRA digital sowie über verschiedene Kabelnetze frei zu empfangen. Darüber hinaus ist das Programm über das eigene Online-Portal www.daf.fm zu sehen, sowie über das IPTV-Netz (Entertain) der Dt. Telekom. In der kostenfreien Mediathek stehen sämtliche Beiträge und Interviews - mittlerweile über 35.000 Videos zu mehr als 3.000 Einzelwerten - zur Verfügung.