Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Starke Zahlen aus den USA - Aktie mit Rückenwind

Bei den amerikanischen Konkurrenten der Deutschen Bank sprudeln die Gewinne. 2012 verbuchten die Institute, die der staatlichen Einlagensicherung FDIC angeschlossen sind, beinahe Rekordzahlen.

Unterm Strich verdienten die betreffenden US-Banken zusammen 141 Milliarden Dollar. Das war ein Zuwachs von 19 Prozent zum Jahr 2011 und beinahe soviel wie die 145,2 Milliarden Dollar aus dem Rekordjahr 2006. Die Zahl problematischer Kredite sei weiter zurückgegangen, begründete FDIC-Chef Martin Gruenberg am Dienstag in Washington das bessere Abschneiden.

Weniger Pleiten

Die Erholung der Branche spiegelt sich auch an anderer Stelle wider: Im vergangenen Jahr gingen 51 Banken pleite, nur etwa halb soviel wie 2011 und ein Drittel soviel wie 2010. Die FDIC führt aktuell noch 651 Häuser auf ihrer Liste der Problemfälle. Zuvor waren es 694. Die Behörde sichert die Kundeneinlagen in 7.083 US-Banken ab. Dabei handelt es sich zumeist um kleinere regionale Institute, aber auch um Finanzkolosse wie die Bank of America.

Nur für Mutige

Die Aktie der Deutschen Bank liegt am Mittwochmorgen leicht im Plus. Am Dienstag hatte das Papier knapp fünf Prozent verloren. Grund war das unbefriedigende Wahlergebnis in Italien, das einen großen Rückschritt in der Euro- und Staatsschuldenkrise bedeuten könnte. Die Deutsche-Bank-Aktie eignet sich derzeit nur für spekulativ orientierte Anleger, die den Stoppkurs bei 31 Euro setzen.

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