Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche-Bank-Aktie: Schwächer als der DAX

Drastische Aussagen eines führenden Mitglieds der US-Bankenregulierungs-Behörde haben Aktionären der Deutschen Bank die Stimmung vermiest. Der Amerikaner sieht die Deutsche Bank als "grässlich unterkapitalisiert" an.

Während der DAX am Montag 1,5 Prozent zulegt und sich langsam seinem Allzeithoch annähert, hält sich die Aktie der Deutschen Bank knapp im Plus. Börsianer verweisen auf einen Bericht zu Äußerungen des ehemaligen Fed-Präsidenten von Kansas City und jetzigen Vizechefs der US-Einlagensicherung FDIC, Thomas Hoenig. Hoenig hat in einem Interview gesagt, dass die Bank extrem unterkapitalisiert sei. Der deutsche Branchenprimus habe die Vorwürfe zwar umgehend zurückgewiesen und sehe sich nach der jüngsten Kapitalerhöhung im Vergleich sogar sehr finanzstark. Für die Stimmung seien die Vorwürfe dennoch schlecht

Schub für die Märkte?

Die amerikanische Notenbank könnte indes dafür sorgen, dass die Stimmung wieder steigt. Die Fed wird am Mittwoch auf ihrer Pressekonferenz bekannt geben, ob sie an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten wird. Sollte sie das tun, würde der Aktienmarkt einen Schub bekommen.

Mutige steigen ein

DER AKTIONÄR sieht in der Deutschen Bank nach wie vor eine Kaufchance für mutige Anleger. Das Kursziel lautet 45 Euro, der Stoppkurs sollte bei 29 Euro gesetzt werden.

Mit Material von dpa-AFX

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