Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche-Bank-Aktie: Ruhe vor dem Durchmarsch?

Nach einem schwachen Donnerstag kommt die Aktie der Deutschen Bank auch am Freitag nicht in die Gänge. DER AKTIONÄR bleibt dabei: Eine Jahresendrallye ist bei dem Titel wahrscheinlich. Mutige steigen ein.

Andreas Plaisier, Analyst bei M.M. Warburg, hat seine Kaufempfehlung für die Deutsche Bank bestätigt. Sein Kursziel für den Titel lautet nach wie vor 39 Euro. Derzeit stufen 17 Analysten, die den Titel beobachten, die Deutsche Bank mit "Kaufen" ein. 16 Experten empfehlen, die Aktie zu halten. Elf Analysten raten den Anlegern, ihre Deutsche-Bank-Positionen zu verkaufen.

Kontrolle über die Boni

Am Donnerstag hatte die Deutsche Bank Schlagzeilen mit ihrem neuen Gremium zur Kontrolle ihrer Vergütungspraxis gemacht. Die Kommission ist mit Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel, Ex-BASF-Chef Jürgen Hambrecht, der das Gremium leitet, Otto-Aufsichtsratschef Michael Otto, der Chef des Vermögensverwalters Schroders, Michael Dobson, sowie Morris W. Offit vom Vermögensberater Offit Capital prominent besetzt.

Kurzfristig Potenzial bis 40 Euro

Wie DER AKTIONÄR auch in Ausgabe 44 geschrieben hat, ist die Aktie der Deutschen Bank reif für einen Endspurt. 40 Euro bis zum Jahresende sind realistisch. Sollten die Politik und die Notenbanken weiterhin bemerkenswerte Fortschritte in der Euro- und Staatsschuldenkrise erzielen, sind langfristig bei der Aktie sogar Kurse um 50 Euro drin. Stopp bei 29,50 Euro setzen!

Mit Material von dpa-AFX

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Martin Mrowka | 0 Kommentare

Deutsche Bank könnte Finanzsystem zum Kippen bringen

Die Deutsche Bank hat in den vergangenen Jahren viel von ihrem Glanz und ihrer Größe verloren. Doch das geschrumpfte und verlustreiche Geldhaus wird weiterhin als hochrelevant für das globale Finanzsystem eingestuft. Gemeinsam mit drei anderen Großbanken könnte die Deutsche im Falle eines Falles … mehr
| Martin Mrowka | 0 Kommentare

Deutsche Bank und Commerzbank: Gefahr aus Italien

"Geht der Deutschen Bank das Geld aus?" titelte DER AKTIONÄR am gestrigen Donnerstag etwas provokativ. In ernsten Schwierigkeiten ist Deutschlands Bankenprimus noch nicht. Hintergrund der Story war die nach wie vor zu dünne Kapitaldecke der Großbank, wie der jüngste Banken-Stresstest ergab. Nun … mehr