Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche-Bank-Aktie: Dämpfer für die Bullen

Im sog des schwachen Gesamtmarktes legt die Aktie der Deutschen Bank auch am Donnerstag den Rückwärtsgang ein. Die Anleger halten sich vor der EZB-Zinsentscheidung mit Käufen zurück.

Die Deutsche-Bank-Aktie büßt am Donnerstagmorgen 0,6 Prozent ein, nachdem das Papier am Mittwoch mit einem Minus von 2,4 Prozent aus dem Handel gegangen war. Die Richtung des Marktes wird aktuell laut Händlern von den Notenbanken bestimmt - und hier primär von der amerikanischen Notenbank Fed. Die massive Liquiditätsversorgung durch die Fed gilt als einer der Haupttreiber der jüngsten Rallye. Die US-Notenbanker knüpfen eine monetäre Straffung an eine nachhaltige Konjunkturaufhellung sowie die Entwicklung des Arbeitsmarkts.


Zinsen runter? Wohl nicht

Bei der am heute anstehenden Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) gilt nach Einschätzung von Experten das Motto: Erst mal abwarten. Angesichts zuletzt überraschend guter Stimmungsdaten aus den Unternehmen der Eurozone rechnen die meisten Volkswirte nicht mit einer Änderung der Geldpolitik. Obwohl Ratsmitglieder der Notenbank zuletzt mehrfach versichert hatten, dass die EZB zu weiteren Zinsschritten bereit sei, dürfte der Leitzins auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent verharren.

Chance für Mutige

Die Aktie der Deutschen Bank ist im Vergleich zur Peergroup günstig zu haben. Risikobewusste Anleger nutzen dies zum Kauf. Das Kursziel des AKTIONÄR lautet 45 Euro, der Stoppkurs sollte bei 29 Euro gesetzt werden.


Mit Material von dpa-AFX


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