Deutsche Bank
von Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Aktie weiter schwach

Trotz guter Zahlen von JPMorgan und Goldman Sachs hat die Aktie der Deutschen Bank den Mittwoch mit Verlusten beendet. Auch am führen Donnerstag gibt es für die Aktionäre von Deutschlands Marktführer nichts zu gewinnen. Eventuell ändert sich das am Nachmittag.

Dann legen Bank of America und Citigroup ihre Quartalszahlen vor und sorgen möglicherweise für positive Impulse im gesamten Sektor. Einem Handelsblatt-Bericht, wonach die Umsetzung der Basel-III-Kapitalanforderungen noch weiter verschoben werden könnte, räumten Börsianer keinen Kurseinfluss ein. Wichtiger sei, dass die Chefs der Notenbanken sich jüngst auf eine Entschärfung der Liquiditätserfordernisse verständigt hätten.

Gute Zahlen aus den USA

Am Mittwoch stand die Aktie der Deutschen Bank unter Druck, obwohl die US-Konkurrenten Goldman Sachs und JPMorgan gute Quartalszahlen vorgelegt hatten. Ein Analyst bezeichnete die Ertragstrends im Investmentbanking als ermutigende Signale für die europäischen Investmentbanken: Es gebe keinen Anlass zu glauben, dass die Erwartungen des Marktes für das Schlussquartal 2012 wie zuvor teilweise befürchtet zu optimistisch sein könnten. Gleichzeitig könnte aber nach den Kursgewinnen im bisherigen Jahresverlauf ein robusteres Ertragsumfeld bereits eingepreist sein, gab der Experte zu bedenken.

Chance für Mutige

Nach Einschätzung des AKTIONÄR hat die Aktie der Deutschen Bank noch Nachholpotenzial gegenüber etlichen Titeln aus dem Sektor wie Bank of America, die schon sehr gut gelaufen sind. Spekulativ orientierte Anleger steigen ein und setzen den Stoppkurs bei 29,50 Euro.

Mit Material von dpa-AFX

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