Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Aktie bricht weg - Analyst mit drastischem Kursziel

Die Nervosität ist zurückgekehrt an die Aktienmärkte. Die Sorge der Anleger über ein Ende der lockeren Geldpolitik ist groß. Das bekommt auch die Deutsche Bank zu spüren. Laut der Berenberg Bank ist die Talfahrt noch nicht beendet.

Nachdem die Deutsche Bank am Mittwoch mit einem Verlust von fünf Prozent aus dem Handel gegangen ist, steht das Papier auch am frühen Donnerstag unter Druck. Am Morgen verliert die Deutsche Bank knapp ein Prozent auf 33,76 Euro. Grund für den Kursrutsch sind Befürchtungen über ein Ende der lockeren Geldpolitik internationaler Zentralbanken. Dies werde bis zur US-Notenbanksitzung am kommenden Mittwoch als Top-Thema auf der Tagesordnung bleiben, sagte Marktstratege Ishaq Siddiqi von ETX Capital.

Kursziel: 23 Euro

Die Analysten der Berenberg Bank halten die Aktie der Deutschen Bank nach wie vor für zu hoch bewertet. Zwar haben sie ihr Kursziel von 20 auf 23 Euro erhöht. Die Einstufung lautet aber weiterhin „Verkaufen".


Chance für Mutige

Damit gehört die Berenberg Bank zu den wenigen Skeptikern für die Deutsche Bank. Derzeit stufen 28 Analysten die Aktie des deutschen Marktführers zum Kauf ein. Ohne Frage ist das Papier im Vergleich zur Branche günstig bewertet. Deswegen hält DER AKTIONÄR an seinem Kursziel von 45 Euro fest und empfiehlt einen Stoppkurs bei 29 Euro.

Mit Material von dpa-AFX

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