Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Aktie "am wenigsten bevorzugt"

Ein negativer Analystenkommentar drückt am Mittwoch auf die Stimmung der Deutschen-Bank-Aktionäre. Außerdem hat das Unternehmen eine neue Klage am Hals. Die meisten Experten bleiben dennoch bullish für die Aktie des deutschen Marktführers.

Die spanische Großbank Santander hat zwar ihre „Übergewichten“-Einschätzung für europäische Banken bestätigt. Allerdings gehört die Deutsche Bank zu den am wenigsten bevorzugten Werten. Das höchste Aufwärtspotenzial hat nach Meinung von Santander die Aktie von Barclays.

Auch bei der Schweizer Großbank UBS steht die Deutsche Bank – neben der schwedischen Handelsbanken - auf der „Least Preferred List“. UBS sieht in der HSBC eine der interessantesten Anlagemöglichkeiten unter den Finanztiteln.

Chance für Mutige

Nicht nur wegen der negativen Analysteneinschätzung steht die Deutsche Bank am Mittwoch im Fokus der Anleger. Auch eine neue Klage drückt auf die Stimmung der Aktionäre. Trotzdem notiert die Aktie am Mittwochmorgen leicht im Plus, was dafür spricht, dass die meisten Risiken und viele Negativ-Meldungen im Kurs eingepreist sind. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Kaufempfehlung für mutige Anleger. Der Stopp sollte bei 21,50 Euro gesetzt werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Hedgefonds sollen`s richten

Die Deutsche Bank hat sich in den USA neben einer Strafzahlung im Hypothekenstreit auch verpflichtet Kunden Erleichterungen bei Immobilienkrediten zu gewähren. Üblich bei solchen Verfahren sind gestreckte Laufzeiten der Kredite oder niedrigere Zinsen. Das Volumen soll 4,1 Milliarden Dollar … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Wäsche wird nicht mehr sauber

Die Deutsche Bank hat ein Problem bei der Geldwäsche, genauer gesagt mit dem Chefermittler in diesem Segment. Nach Ulrich Göres verlässt jetzt Peter Hazlewood nach nur einem halben Jahr auf dem Posten den Konzern. Das berichtet das Manager-Magazin. Göres, der von der Erste Bank kam, hielt es auch … mehr