Deutsche Bank
- Thomas Bergmann - Redakteur

Deutsche Bank: Aktionäre müssen warten

Deutsche Bank, DB, Logo, 20130301

Eigentlich sollte die Deutsche Bank am gestrigen Mittwoch die Daten zur anstehenden Kapitalerhöhung veröffentlichen. Doch nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters müssen sich die Aktionäre von Europas größter Bank noch mindestens bis heute Donnerstag gedulden. Es stehe aber nicht in Zusammenhang mit einer schwachen Nachfrage nach den neuen Papieren, heißt es aus unternehmensnahen Kreisen.

Technisch bedingt

Wie Reuters berichtet, sind es technische Dinge, die verantwortlich sind. Die Deutsche Bank selbst wollte sich zu dieser Angelegenheit nicht äußern. Angeblich sollen 300 Millionen Stücke zwischen 21,00 und 21,50 Euro platziert werden, was am unteren Ende der erwarteten Range liegt. Bekannt ist, dass das Institut 6,3 Milliarden Euro bei Investoren einsammeln will, um die Kernkapitalquote um 2,3 Prozent auf 11,8 Prozent zu erhöhen.

Deutsche Bank; Chart;

Warten, warten, warten

Der Donnerstag könnte für die Deutsche Bank in mehrfacher Hinsicht sehr spannend werden. Neben der anstehenden Kapitalerhöhung wird heute auch die Europäische Zentralbank ihre Zinsentscheidung bekannt geben. Bis dahin sollten sich Anleger erst einmal die Sache von außen anschauen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank bald günstigster DAX-Wert?

Bei der Deutschen Bank läuft es derzeit einfach. Letzte Woche konnte mit der Einigung um die Manipulation des Referenzzinssatzes Euribor ein weiterer Rechtsstreit beigelegt werden. Die Bank bietet mit der neuen Kapitalmarktsparte für Unternehmen zudem nun eine Betreuung aus einem Guss an. Und wenn … mehr
| Nikolas Kessler | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Euribor-Streit beendet

Die Deutsche Bank kann eine weitere juristische Baustelle schließen: Im Rechtsstreit um die Manipulation des Referenzzinssatzes Euribor wurde mit den US-Behörden am Montagabend eine vorläufige Einigung erzielt. Im freundlichen Gesamtmarkt kann die Aktie am Dienstag daraufhin moderat zulegen. mehr