Deutsche Bank
- Thorsten Küfner - Redakteur

Deutsche Bank: Tochter BHF soll kräftig sparen

Bei der Deutschen-Bank-Tochter BHF Bank sollen die Kosten deutlich senken. Indes halten die Experten von JPMorgan weiterhin an ihrer positiven Einschätzung zur Aktie der Deutschen Bank fest.

Die BHF Bank soll kräftig sparen. Hierzu seien offenbar auch Stellenstreichungen nicht ausgeschlossen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Dow Jones soll damit gewährleistet werden, dass die BHF Bank auch in Zukunft "nachhaltig effizient und profitabel arbeiten kann".

Die Deutsche Bank befindet sich aktuell noch in Verhandlungen mit dem Finanzinvestor RHJ International über einen möglichen Verkauf der BHF Bank, die der DAX-Konzern im Zuge der Übernahme von Sal. Oppenheim ebenfalls übernommen hatte. Presseberichten zufolge soll der gebotene Kaufpreis bei 500 Millionen Euro liegen - in der Bilanz der Deutschen Bank beträgt der Wert der BHF Bank allerdings knapp 650 Millionen Euro.

Einstufung bestätigt

Indes hat JPMorgan ihre Einschätzung für die Aktie der Deutschen Bank nach einer Analystenveranstaltung mit den Konzernchef Josef Ackermann auf "Overweight" belassen. Verklärte, Ackermann habe trotz des herausfordernden Umfeldes an den Finanzmärkten entspannt und zuversichtlich gewirkt. Der Manager habe bestätigt, dass die Deutsche Bank keine Refinanzierungsprobleme habe, die Risiken durch die staatlichen Schuldenkrisen begrenzt seien und für ein Erreichen der Basel-III-Eigenkapitalanforderungen wohl keine Kapitalerhöhung notwendig werde. Diese Punkte seien ermutigend.

Konservative Anleger warten ab

Mutige Anleger können das aktuell sehr günstige Kursniveau zum Kauf nutzen. Der Stopp sollte knapp unter den Jahrestiefs bei 20,50 Euro platziert werden. Konservative Anleger sollten sich hingegen weiterhin zurückhalten.

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