Deutsche Bank
- Fabian Strebin - Redakteur

Deutsche Bank: In den USA vor dem Aus?

Der Deutschen Bank droht in den USA anscheinend nicht nur eine Milliardenstrafe. Nach Berichten der Welt am Sonntag fordern die Amerikaner auch, dass CEO Cryan das Amerika-Geschäft verkleinert oder ganz verkauft. „Änderungen beim Geschäftsmodell einerseits und eine Geldstrafe anderseits sind häufig die Bedingungen für einen Vergleich mit der US-Regierung“, meint ein Insider.

Heftiger Schlag

Kommt es am Ende tatsächlich so, wäre das für Cryan ein schwerer Schlag. Seine Vision, mit der Deutschen Bank wieder in der ersten Reihe der Investmentbanken mitzuspielen, würde einen ordentlichen Dämpfer erhalten. Zuletzt hatte das Geldhaus auch angekündigt, wieder mehr Marktanteile im Anleihe- und Aktienhandel, sowie bei der Unternehmensfinanzierung anzustreben. Die USA könnten der Bank hier einen Strich durch die Rechnung machen.

Ungewissheit geht weiter

Treffen die Forderungen der USA zu, könnte das der Grund sein, warum die Deutsche Bank noch keine Einigung im Hypothekenstreit erzielt hat. Das harte Vorgehen der Amerikaner lässt auch nichts Gutes für die Geldwäschevorwürfe in Russland erwarten. Dort ermittelt ebenfalls das US-Justizministerium. Die Aktien der Deutschen Bank bleiben für Anleger ein rotes Tuch.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Nikolas Kessler | 0 Kommentare

Top-Gewinner Deutsche Bank: Das steckt dahinter

Die Aktie der Deutsche Bank kann am Dienstag kräftig zulegen. Mit einem Plus von über vier Prozent sind die Papiere der angeschlagenen Großbank am Nachmittag Spitzenreiter im DAX. Für Bewegung sorgen Spekulationen über eine Korrektur der Strategie sowie eine neue Personalie im Top-Management. mehr