Deutsche Bank
- Fabian Strebin - Redakteur

Deutsche Bank: Hoffnung auf höheres Rating?

Die Moody‘s geht nicht davon aus, dass der Milliardenvergleich mit den USA die Bonität der Deutschen Bank belastet, so die Börsen-Zeitung. Im Gegenteil: Die Ratingagentur kann sich sogar eine Anhebung der Note vorstellen. Die Deutsche Bank könne sich nun auf die Strategie konzentrieren. Moody‘s hat das Rating von Baa2 bestätigt und hält den Ausblick stabil. Die Note bewegt sich allerdings nur im Mittelfeld der Bewertungsskala der Ratingagentur.

CEO John Cryan muss liefern

Laut Moody‘s habe die Deutsche Bank durch den Vergleich in den USA ein Klumpenrisiko weniger in der Bilanz. Große Probleme für die Kapitalausstattung der Bank seien nicht zu befürchten. Zudem rechnet Moody‘s damit, dass die Deutsche Bank zum Jahresende eine harte Kernkapitalquote von 11,5 Prozent erreicht.

Eine bessere Note beim Rating ist für Moody‘s nur denkbar, wenn die Deutsche Bank weiter an der Kostenschraube dreht. So sollte die Kostenquote auf 70 Prozent sinken, im dritten Quartal 2016 kam der Konzern noch auf 87,4 Prozent. Zusätzlich müsste die Deutsche Bank bis 2018 eine harte Kernkapitalquote von 12,5 Prozent aufweisen. Erst dann will Moody‘s den Daumen heben.

Alles beim Alten

Es bleibt dabei: Durch den US-Vergleich ist zwar ein großes Risiko für die Deutsche Bank beseitigt. Zahlreiche Rechtsstreitigkeiten, wie der Geldwäsche-Skandal in Russland, lasten aber noch immer auf dem Konzern. Anleger lassen die Finger von der Aktie

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