Deutsche Bank
- Thorsten Küfner - Redakteur

Deutsche Bank: Da geht noch was!

Die Aktie der Deutschen Bank hat sich in den vergangenen Wochen bereits deutlich verteuert – nach Ansicht der Experten von Barclays und UBS allerdings nicht genug. Sie sehen beide noch großes Potenzial und haben das Kursziel für die DAX-Titel kräftig angehoben.

Anfang des Jahres notierten die Anteile der Deutschen Bank bei lediglich 26 Euro. Mittlerweile haben sich die Aktien des deutschen Branchenprimus auf mehr als 38 Euro verteuert. Geht es nach den Experten von UBS und Barclays hat der DAX-Wert trotz der jüngsten Rallye noch reichlich Luft nach oben. So hat etwa Barclays das Kursziel für die Aktie von 36 auf 47 Euro angehoben. Die UBS erhöhte das Ziel für die Deutsche Bank von 38 auf 43 Euro und rät zum Kauf der Aktie. Weniger zuversichtlich ist die Citigroup, die ihre Gewinnschätzung für das erste Quartal erhöht hat und das Kursziel von 35 auf 39 Euro angehobne hat. Ihre Einschätzung lautet lediglich „Neutral". Belasten könnte die Deutsche Bank allerdings ein negativer Kommentar der Société Générale (siehe unter: Commerzbank: Kursziel 1,50 Euro).

Immer noch zu günstig

Die Aktie der Deutschen Bank bleibt für risikobereite Anleger nach wie vor ein klarer Kauf. Schließlich haben die Anteile des deutschen Marktführers angesichts eines 2012er-KGVs von 7 und eines KBVs von 0,6 fundamental betrachtet noch reichlich Luft nach oben. Das Kursziel für die günstig bewerteten Titel lautet weiterhin 46,00 Euro. Der Stopp sollte bei 29,50 Euro platziert werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Chinesen kommen

Die Deutsche Bank hat einen neuen Großaktionär. Laut hält Reuters hat das chinesische Finanzkonglomerat HNA für 755 Millionen Euro Aktien der Bank gekauft und hält damit mehr als drei Prozent der Anteile. Doch das könnte nur der Anfang sein: „Wir schließen nicht aus, unsere Beteiligung in moderatem … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Doch kein Postbank-Verkauf?

Obwohl Deutsche-Bank-CEO John Cryan bei der jüngsten Vorlage der Jahreszahlen kein Wort zur Postbank verlor, brennt das Thema den Anlegern weiter unter den Nägel: Im Raum steht ein Verkauf der Tochter oder eine Reintegration in den Mutterkonzern. JPMorgan hat sich jetzt zur Postbank geäußert. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Muss Ackermann zahlen?

Die derzeitige Krise der Deutschen Bank könnte auch durch Fehlverhalten ehemaliger Vorstände verursacht worden sein. Das zumindest prüft die Bank selbst. Bis zum 18. Mai sollten Aktionäre Klarheit haben, ob der Konzern deshalb von mehreren Ex-Vorständen Geld zurückfordern kann. Dann lädt das … mehr