Deutsche Bank
- Michael Schröder - Redakteur

Deutsche Bank: Auf diese Marke müssen Anleger achten

Nach einer Verkaufsempfehlung von Goldman Sachs haben sich die Aktien der Deutschen Bank mit einem deutlichen Minus ins Wochenende verabschiedet. Impulse für eine Gegenbewegung sind derzeit Mangelware. Daher dürften die Papiere des Branchenprimus auch mit Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Dabei rückt eine wichtige Chartmarke in den Fokus.

Die Deutsche Bank steht weiter unter Druck. Zuletzt haben die Analysten von Goldman Sachs ihre Einschätzung für die Deutsche Bank von "Neutral" auf "Sell" und das Kursziel von 47 auf 37,30 Euro gesenkt. Derzeit stufen zwar 19 Analysten die Aktie mit "Kaufen" ein, 14 mit "Halten" und neun mit "Verkaufen". Ein Ende der Hängepartie ist dennoch vorerst nicht in Sicht - zumindest kurzfristig.

DER AKTIONÄR hält an seinem Fazit vorerst fest. Die Aktie der Deutschen Bank dürfte ihre Talfahrt auch zum Wochenschluss fortsetzen. Im Bereich von 32 Euro wartet eine wichtige horizontale Unterstützung. Wird diese Marke nach unten durchbrochen, droht eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung bis 30 Euro. Vor einem Neueinstieg sollten Anleger daher die Entscheidung an dieser Chartmarke abwarten. Investierte Anleger beachten den Stopp bei 31 Euro.

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