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Deutsche Bank rechnet dank Apple mit 50 Prozent Plus bei dieser Aktie, JPMorgan sogar mit 80 Prozent

Die Analysten-Abteilung der Deutschen Bank hat die Zahlen des US-Tech-Riesen Apple zum Anlass genommen, ihre Einschätzung und ihr Kursziel für die Aktie eines europäischen Medienkonzerns zu bestätigen. Sie sieht – in dieser Größenordnung ist das außergewöhnlich – Kurspotenzial von über 50 Prozent bei dem Papier. Noch mehr Potenzial glaubt JPMorgan zu erkennen und traut dem Titel 80 Prozent Rendite zu.

Der französische Medienkonzern Vivendi bringt knapp 29 Milliarden Euro auf die Börsenwaage – und ist dennoch massiv unterbewertet. So lautet jedenfalls die Einschätzung der Deutschen Bank. Analystin Laurie Davison hat die jüngsten Zahlen von Apple zum Anlass genommen, ihre Einschätzung zu Vivendi einem Update zu unterziehen. Ihr zufolge hat die Aktie des französischen Unternehmens ein Upside-Potenzial von über 50 Prozent. Entgegen der aktuellen Notiz von rund 22 Euro sieht sie den fairen Wert erst bei 34 Euro erreicht. Dass ihr Rating „Buy“ lautet, ist angesichts dieses Potenzials nicht überraschend. Erreicht Vivendi das Kursziel, würde der Börsenwert auf rund 45 Milliarden Euro steigen. Woher rührt ihr Optimismus – und was hat Apple damit zu tun?

Davison wertet die guten Zahlen von Apple im Segment Apple Music als positives Zeichen für die am 14. Februar anstehende Veröffentlichung von Ergebnissen zum zurückliegenden Quartal. Sie sieht sich in ihren über dem Konsens liegenden Schätzungen für Vivendi bestätigt. 

Der Deutsche Bank-Analystin zufolge soll es also operativ gut laufen. Einen anderen Trigger hat JPMorgan-Analyst Daniel Kerven ausgemacht. Er sieht den fairen Wert bei 40 Euro. Sein Fokus richtet sich auf den bevorstehenden Verkauf der Universal Music Group. Vivendi will die Hälfte der UMG verkaufen. Kerven hat bisher einen Wert von 44 Milliarden US-Dollar angenommen, sieht diese Schätzung aber inzwischen als zu konservativ an. Doch selbst wenn man die 44 Milliarden zugrunde legen würde, würden Vivendi im Falle eines Verkaufs der Hälfte der Anteile 22 Milliarden Dollar zufließen. Umgerechnet in Euro entspräche das 19,15 Milliarden Euro und damit etwa zwei Dritteln der aktuellen Marktkapitalisierung. Die Unterbewertung des Konzerns würde damit offensichtlicher werden. Denn die andere Hälfte wäre schließlich auch noch da.

Den Optimismus von Deutsche Bank und JPMorgan teilen indes nicht alle. HSBC sieht den fairen Wert bei 24,50 Euro. Ebenso die Credit Suisse. Jefferies hat gar eine „Neutral“-Einschätzung im Markt. Kursziel hier: 22 Euro.

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