DAX
- Michael Schröder - Redakteur

Der Wahnsinn geht weiter: China senkt Leitzins - DAX wieder über 10.000 Punkte

Der DAX ist am Mittag nach einer Leitzinssenkung in China wieder über die psychologisch wichtige Marke von 10.000 Punkten geklettert. Mit der erneuten Lockerung der Geldpolitik will die chinesische Zentralbank der Wirtschaft des Landes unter die Arme greifen.

So schnell kann sich das Blatt wenden. Trotz der Fortsetzung der dynamischen Talfahrt an den asiatischen Börsen, drehen DAX und Co mächtig auf. Der deutsche Leitindex hat gegen Mittag sogar wieder die 10.000-Punkte-Marke überwunden - und damit das erste Etappenziel der Erholung erreicht.

Für zusätzliche Impulse hat die kurz zuvor bekannt gegeben Leitzinssenkung in China gesorgt. Der Leitzins werde um 0,25 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent herabgesetzt, teilte die Zentralbank mit. Um zu verhindern, dass sich das Wachstum weiter abbremst, hatte die chinesische Zentralbank im laufenden Jahr bereits mehrfach den Geldhahn weiter aufgedreht. Die Anleger werten die Maßnahme dennoch positiv. Der Zinssatz für Einlagen der Geschäftsbanken wurde am Dienstag ebenfalls um 0,25 Prozentpunkte auf 1,75 Prozent gesenkt.

Ob wir nun tatsächlich eine sogenannte V-förmige Erholung sehen und der DAX schon bald wieder Kurs auf sein Allzeithoch nimmt, oder ob es sich hierbei nur eine dynamische Gegenbewegung handelt, bevor es weiter abwärts geht, kann niemand genau wissen. Sicher ist dagegen nur: auch die nächsten Handelsstunden dürften extrem volatil bleiben.

Mehr zu diesem Thema sehen Sie im täglichen DAX-Check bei www.daf.fm oder lesen Sie an dieser Stelle.

(Mit Material von dpa-AFX)


Wann wird die nächste Blase platzen?

Irrationaler Überschwang

Autor: Shiller, Robert J.
ISBN: 9783864702532
Seiten: 432
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Verlag: Plassen Verlag
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Verfügbarkeit:als Buch und als eBook verfügbar

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Er hat die Technologieblase vorhergesagt und vor der Immobilienblase warnte er ebenfalls frühzeitig. Nun analysiert Wirtschafts-Nobelpreisträger Robert Shiller die aktuelle Situation an den Finanzmärkten – und warnt erneut.

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