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Der US-Wirtschaft droht Ärger

Geht es nach den Prognosen der meisten Volkswirte ist klar: Die Wirtschaft der USA wird auch in diesem Jahr schneller wachsen als die der Eurozone. Tatsächlich deuten einige Konjunkturindikatoren darauf hin, dass sich die US-Ökonomie in einer relativ guten Verfassung befindet. Beispiel Arbeitsmarkt: Im Februar sank die Arbeitslosenquote jenseits des Atlantiks auf 4,9 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit Ausbruch der Finanzmarktkrise vor acht Jahren. Von einem solchen Vollbeschäftigungsniveau ist Europa weit entfernt.

Trügerischer Schein
Jedoch: Wichtige Frühindikatoren haben sich zuletzt eingetrübt. So fiel das viel beachtete Verbrauchervertrauen der Universität Michigan im März auf den niedrigsten Wert seit einem halben Jahr. Die US-Notenbank Fed, die schon immer ein gutes Näschen für die Befindlichkeiten der US-Wirtschaft hatte, scheint den Ernst der Lage erkannt zu haben. Zumindest deutete Fed-Chefin Janet Yellen auf der letzten Notenbanksitzung an, die Zinszügel in diesem Jahr nicht in dem Maße straffen zu wollen, wie noch Ende 2015 angekündigt. Aber nicht nur das sollte zu denken geben. In den USA ist Wahljahr und ein möglicher Präsident Donald Trump gilt als unkalkulierbares Risiko für Land und Leute. Dessen vom Gedanken des Protektionismus geleitete Politik könnte bis zu vier Millionen Amerikanern den Job kosten, warnte unlängst die „Washington Post“.

Der Einäugige unter den Blinden
Aber auch Europa ist nicht sorgenfrei. Ein Risiko besteht zum Beispiel in der Wiedereinführung von Grenzkontrollen infolge der Flüchtlingskrise. Nur schwer einzuschätzen sind auch die Folgen eines Brexit, also dem Austritt Großbritanniens aus der EU. Das zeigt: Sowohl in Europa als auch in den USA bewegt sich die Konjunktur auf einem schmalen Grat. Und solange dies der Fall ist, wird auch die Nervosität an den Kapitalmärkten nicht weichen.

Informiert bleiben
Wer sich über die Lage auf dem Laufenden halten möchte, findet auf dem Blog der Citi unter blog.citifirst.com fortlaufend Einschätzungen von Experten. Hier analysieren und kommentieren Börsenkenner wie beispielsweise der bekannte Wall-Street-Reporter Markus Koch exklusiv die neusten Entwicklungen an den Finanzmärkten.

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