UBS Index/Partizip. Zert UBS RADA Net TR Index auf den DAX
- Werner Sperber - Redakteur

Der UBS DAX-RADA und Süss Microtec im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Die Börse am Sonntag hat das Radar angestellt und für vorsichtige allerdings dennoch renditebewusste Anleger ein Derivat auf den UBS DAX-RADA gefunden. Der Austria Börsenbrief spekuliert nicht nur auf die Hilfe von Samsung Electronics für den langfristigen TecDAX-Favoriten Süss Microtec.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten der Börse am Sonntag empfehlen das endlos laufende Zertifikat (WKN UB0 C7S) der UBS auf den Index UBS Risk Adjusted Dynamic Strategy (RADA) net total zum Kauf. Dieses Derivat eigne sich für Anleger, welche das Verlustrisiko gering halten, aber trotzdem eine Rendite erzielen möchten, die deutlich höher ist als die Wertentwicklung des Gesamtmarktes. Diesem Finanzprodukt liegt die von Research-Experten des Schweizer Bankhauses entwickelte, bewährte Strategie "Risk Adjusted Dynamic Alpha (RADA) " zugrunde. Diese Strategie basiert auf dem UBS Dynamic Equity Risk Indikator. Der wiederum misst die Stimmung an den Finanzmärkten sowie die Risikobereitschaft und Positionierung von institutionellen Investoren aus der ganzen Welt. Dafür werden in diesem Indikator unter anderem die Preisschwankungen von Aktienoptionen, die Risikoprämien von Unternehmensanleihen, die Überrendite von Anlagen in Schwellenländern und das Ausmaß der Schwankungen von Devisenkursen erfasst. Basierend auf den Signalen, die der Indikator liefert, wird auf einen Anstieg oder einen Rückgang des DAX gesetzt. Wenn die Marktstimmung neutral ist, kann das Vermögen in Geldmarktprodukte investiert werden. Das Zertifikat ist im September 2007 aufgelegt worden und hat sich seither um mehr als 70 Prozent verteuert. Der DAX ist seit diesem Zeitpunkt noch immer im Minus. Zudem waren die Kursschwankungen des Zertifikates bislang gering.


Der Austria Börsenbrief: 2014 kommt ein neuer Schub    

Die Zahlen von Süss Microtec für das dritte Quartal 2012 sind eher schwach gewesen und die Zahlen für das Gesamtjahr dürften ebenfalls schwach ausfallen. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Übernahme der Firma Tamarack noch belastet, obwohl der Zukauf bereits strategisch Früchte trägt. Vorstandsvorsitzender Frank Averdung erwartet allerdings erst im Jahr 2014 einen positiven Ergebnisbeitrag der neuen US-Tochterfirma. Derzeit legt der Aktienkurs dennoch stark zu, denn die Anleger hoffen auf Aufträge für Süss Microtec im Zusammenhang mit dem erwarteten Boom für die sogenannte 3D-Integration. Grob gesagt werden dabei Computer-Chips auch übereinander verbaut. Daraus entsteht ein sogenannter dreidimensional-integrierter Schaltkreis (3D-IC). Dadurch sollen elektronische Geräte noch kompakter und leistungsstärker werden. Um solche 3D-ICs bauen zu können, werden Maschinen von Süss Microtec benötigt. Die Experten des Austria Börsenbriefes verweisen auf Gerüchte, wonach Samsung Electronics in Kürze einen diesbezüglichen größeren Auftrag erteilen soll. Samsung könnte der neuen Technologie zum Durchbruch verhelfen. Averdung ist nach jüngsten Aussagen allerdings auch ohnedies wieder recht optimistisch. Er stellt vor allem in Asien eine bessere Stimmung in der Wirtschaft fest. Eine richtige Belebung des Halbleitersektors erwartet er jedoch erst im zweiten Halbjahr 2013. Die Analysten von Warburg Research sehen das ähnlich. Sie schätzen deshalb den Umsatzanstieg von Süss Microtec im Gesamtjahr 2013 auf 2,1 Prozent beziehungsweise den Umsatz auf 167 Millionen Euro. Der Gewinn soll um 16,9 Prozent auf 7,6 Millionen Euro zulegen respektive auf 0,40 Euro je Aktie. Damit beliefe sich das KGV auf hohe 25. Für 2014 wird jedoch ein deutlicher Schub erwartet: Der Erlös soll um weitere 28,7 Prozent auf 215 Millionen Euro steigen und das Nettoergebnis um 170 Prozent auf 20,5 Millionen Euro beziehungsweise 1,07 Euro je Anteil. Damit käme das KGV auf nur 10. Zudem ist die Bilanz mit einem Netto-Barbestand von etwa 40 Millionen Euro und einer Eigenkapitalquote von 64 Prozent solide. Damit bleibt Süss Microtec ein langfristiger Favorit im TecDax.

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