Manz
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

Manz kanns: Neue Solaraufträge aus Asien

Der Solarmaschinenbauer Manz Automation kommt gut mit der neuen Marktsituation zurecht. Auch zum Jahresbeginn sind wieder zahlreiche Bestellungen aus Asien eingegangen. Firmenchef Dieter Manz bleibt zuversichtlich.

Gute Neuigkeiten von Manz Automation. Nachdem der Solarmaschinenbauer Anfang 2009 noch einen Einbruch der Auftragseingänge verkraften musste, geht es nun wieder bergauf. Die Gesellschaft hatte bereits im vierten Quartal 2009 eine Trendwende festgestellt und legte nun nach: Zum Jahresbeginn wurden aus China und Taiwan Neuaufträge im Volumen von über 25 Millionen Euro akquiriert. Der Auftragsbestand erhöhte sich dadurch zum 31. Januar 2010 auf 70 Millionen Euro.

Neben dem LCD-Bereich entwickelt sich besonders die Nachfrage aus dem Solarsektor gut. "Entscheidend ist, dass wir die hohen Wirkungsgrade nicht nur versprechen, sondern tatsächlich mit realen Zellen unserer Kunden auf echten Produktionssystemen auch nachweisen können", so Firmenchef Dieter Manz. Auch die EEG-Novelle macht Manz keine Angst: "Infolge der geplanten Reduktion der Einspeisevergütung in Deutschland sind die Hersteller mehr denn je gefordert, die Produktionskosten weiter zu senken. Wir liefern dafür perfekte Lösungen. Wir erwarten eine weiter steigende Nachfrage nach unseren innovativen und hocheffizienten Produkten." (komplette Meldung)

Anfang des Jahres hatte Goldman Sachs das Kursziel auf 95,00 Euro (zuvor 79,00 Euro) erhöht und die Aktie auf die Conviction-Buy-List gesetzt.

Wichtiger Widerstand

Die Aktie kämpft derzeit mit der wichtigen 60-Euro-Marke. Hier verläuft ein Widerstand und bei 59 Euro die 90-Tage-Linie. Nach unten sichert die Unterstützung bei 53 Euro.

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