CropEnergies
- DER AKTIONÄR

Der Mix macht es

In Sachen Umweltbewusstsein ist Deutschland Spitze. Anleger nutzen diesen Trend längst und setzen auf Börsenlieblinge der Bereiche Wind und Sonne. Doch auch der Markt mit "grünen" Kraftstoffen wie Bioethanol bietet gehörig Potenzial. So sieht die neue uotenregelung für das Jahr 2007 eine Beimischungspflicht von 1,2 Prozent des Ottokraftstoffverbrauchs vor. Bis 2010 sollen es dann 3,6 Prozent sein.

Seit Januar 2007 ist die Mineralölwirtschaft verpflichtet, einen bestimmten Anteil an Biokraftstoffen umzusetzen. Auch CropEnergies profitiert von dem verpflichtenden Mix.

In Sachen Umweltbewusstsein ist Deutschland Spitze. Anleger nutzen diesen Trend längst und setzen auf Börsenlieblinge der Bereiche Wind und Sonne. Doch auch der Markt mit „grünen“ Kraftstoffen wie Bioethanol bietet gehörig Potenzial. So sieht die neue Quotenregelung für das Jahr 2007 eine Beimischungspflicht von 1,2 Prozent des Ottokraftstoffverbrauchs vor. Bis 2010 sollen es dann 3,6 Prozent sein. Der Bedarf an Bioethanol hierzulande dürfte demnach von 200.000 Tonnen im Jahr 2005 auf etwa 1,2 Millionen Tonnen steigen. Über die Mindestquoten von Diesel und Benzin hinaus sind bis dahin auch Gesamtquoten in Höhe von 6,75 Prozent beschlossen. Für CropEnergies, einen Anbieter des hauptsächlich aus Weizen gewonnenen Treibstoffes, bietet das glänzende Perspektiven.

Immer besser

DER AKTIONÄR hat die CropEnergies-Aktie bereits in Heft 44/06 zum Kauf empfohlen. Unterm Strich hat sich bei dem Papier seither aber nicht viel getan. Die Anleger zeigten sich bezüglich der ambitionierten Ziele der erst seit September 2006 an der Börse gelisteten Südzucker-Tochter eher skeptisch. Langsam steigt das Vertrauen: „Mit jedem neuen Quartal beweisen wir, dass wir ein Wachstumsunternehmen sind“, so Finanzvorstand Joachim Lutz gegenüber dem AKTIONÄR. Die Mannheimer katapultierten den Umsatz in den ersten neun Monaten des im Februar endenden Geschäftsjahres 2006/07 auf fast 100 Millionen Euro. Dies entspricht einer Verdreifachung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zugleich wurde nach mehr als 20 Millionen Euro Miesen ein Überschuss von 6,3 Millionen Euro erwirtschaftet. Jetzt hat der Vorstand die Prognosen für das Gesamtjahr deutlich angehoben. Bei einer operativen Marge von 13 Prozent sollen 135 Millionen Euro erlöst werden. „In drei Jahren wollen wir eine halbe Milliarde Euro umsetzen – bei einer Marge über der 13-Prozent-Marke“, verrät Lutz.

Gut gerüstet

Um der steigenden Nachfrage des hochentzündlichen Gemischs die Stirn zu bieten, investiert die Südzucker-Tochter unter anderem in den Ausbau des Stammwerkes in Zeitz, sowie in die Standorte in Belgien und Frankreich. Der Börsengang im vergangenen Jahr hat mit rund 200 Millionen Euro genug finanziellen Treibstoff dazu in die Kassen gespült.

Vertrauen wächst

Nicht zuletzt wegen der Quotenpflicht ist die CropEnergies-Aktie eine gute Beimischung im Depot. Das Bioethanol-Geschäft läuft bestens und mit steigenden Gewinnen sollten immer mehr Anleger auf das Papier aufmerksam werden. Auch der Chartverlauf zeigt einen deutlichen Trendwechsel. Kaufen!

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 05/2007.

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