BMW
- Michael Schröder - Redakteur

Der DAX und Apple im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

Das Zertifikatejournal verweist auf das billige Geld und rät zu einem Derivat auf den DAX. Die Euro am Sonntag rügt den Apple-Vorstandsvorsitzenden Tim Cook und rät trotzdem zum Kauf der Aktie. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten des Zertifikatejournals empfehlen risikobereiten Anlegern den am 4. Januar 2013 fälligen Inline-Optionsschein (WKN SG3 DJZ) der Société Générale auf den DAX zum Kauf. Die Bank zahlt zehn Euro zurück, wenn der deutsche Leitindex während der Laufzeit nie die Marken von 6.000 und 7.800 Punkten berührt beziehungsweise sogar unter- oder überschreitet. Charttechnisch bewegt sich der DAX nach dem Anstieg der vergangenen Monate seit Ende September zwischen 7.150 und 7.478 Zählern. Positives und Negatives halten sich derzeit die Waage. Die zu hoch verschuldeten Industriestaaten sind immer noch in der Krise. Die Regierungen dieser Länder haben mit dem von den Notenbanken erzeugten Geld nur etwas Zeit bekommen, um die Krise zu lösen. Doch solange das Geld in allen Primärwährungen (fast) nichts kostet, investieren die institutionellen Anleger und sorgen für Kurse die steigen oder sich zumindest stabilisieren. Deshalb sinken die Notierungen der Aktien im Allgemeinen derzeit auch nicht wirklich stark, auch wenn mehrere Unternehmen mit ihren Zahlen für das dritte Quartal und/oder Prognosen enttäuscht haben.

Die Euro am Sonntag: Trotz Patzern einsteigen

Im dritten Quartal des Ende September abgelaufenen Geschäftsjahres 2011/12 hat Apple weniger sogenannte Smartphones verkauft als von den Analysten geschätzt und im vierten Fiskalquartal weniger sogenannte Tablet-Computer. Dafür setzte der US-Konzern im Schlussquartal des Wirtschaftsjahres mehr iPhones ab als von den Analysten geschätzt. Vorstandsvorsitzender Tim Cook erwartet für das erste Geschäftsjahresquartal 2012/13 einen Gewinn je Aktie von 11,75 Dollar. Die Analysten hatten wesentlich mehr geschätzt. Cook erklärt, die Anlaufkosten für die erneuerte Produktpalette drücken auf die Gewinnspannen. Daraufhin sank der Aktienkurs noch weiter. Die Experten der Euro am Sonntag raten jedoch zum Einstieg, da sich diese Erneuerung mittelfristig auszahlen dürfte und die Aktie mit einem KGV von 11 für das laufende Wirtschaftsjahr günstig bewertet ist. Das Kursziel beträgt 550 Euro und der Stoppkurs sollte bei 410 Euro gesetzt werden.

Änderungen in Musterdepots der Euro am Sonntag:

Im offensiv ausgerichteten Musterportfolio sind die 157 Anteile an BB Biotech und die 5.550 Aktien von PNE Wind wohl jeweils mit Gewinn ausgestoppt worden. Der Portfolio-Verantwortliche Joachim Spiering hat zudem seine 63 Anteile am börsennotierten Fonds (Exchange Traded Fund, ETF; WKN A0M MBG) auf den Index Amex Gold Bugs wohl mit Verlust ausgebucht. Dafür hat er 160 Stammaktien von BMW zu 62,01 Euro mit einem Stoppkurs bei 51,50 Euro eingebucht, 660 Titel von Celesio zu 15,27 Euro mit einem Stopp-Loss bei 13,50 Euro und 1.050 Papiere von Alstria Office REIT zu 9,59 Euro mit einer Absicherung bei 8,50 Euro. Nun möchte er noch 534 Titel von Nanogate aufnehmen.

Jens Castner, zuständig für das defensiv orientierte Musterdepot, möchte seine 100 Anteile an BASF wohl mit Gewinn ausbuchen und dafür 300 Aktien von RHI zu höchstens 22,30 Euro einbuchen.

In dem von Sven Parplies betreuten Momentum-Musterportfolio, sind nach rein mathematischen Vorgaben auf Basis der "Relativen Stärke nach Levy (RSL)" die 190 Titel von Gilead Sciences ausgestoppt worden. Dafür hat Parplies 1.383 Papiere der ING Groep zu 6,96 Euro aufgenommen. Nun möchte er seine 450 Anteile an KUKA und seine 100 Aktien von Industria de Diseno Textil Inditex ausbuchen und durch Titel von Jenoptik und Virgin Media ersetzen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema: