Medigene
- DER AKTIONÄR

DAX zeigt sich fest

Der DAX gewinnt im frühen Handel gegen 09:40 Uhr 0,2 Prozent auf 5.881 Punkte. Der MDax klettert um 0,2 Prozent auf 8.187 Zähler und der TecDax legt 0,4 Prozent auf 649 Punkte zu. Aktien der Deutschen Telekom notieren schwächer. Papiere von Medigene geraten nach dem Kauf des britischen Konkurrenten Avidex unter Druck. Titel von Ersol klettern nach Bekanntgabe eines Großauftrags aus den USA kräftig.

Der DAX gewinnt im frühen Handel gegen 09:40 Uhr 0,2 Prozent auf 5.881 Punkte. Der MDax klettert um 0,2 Prozent auf 8.187 Zähler und der TecDax legt 0,4 Prozent auf 649 Punkte zu. Aktien der Deutschen Telekom notieren schwächer. Papiere von Medigene geraten nach dem Kauf des britischen Konkurrenten Avidex unter Druck. Titel von Ersol klettern nach Bekanntgabe eines Großauftrags aus den USA kräftig.

Arbeitsmarkt

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im August um rund 15 000 auf etwa 4,37 Millionen gesunken. Das waren rund 425.000 weniger als vor einem Jahr, meldete die Deutsche Presse Agentur. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 10,5 Prozent.

Einzelwerte

Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" stehen Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke und Festnetz-Vorstand Walter Raizner weiter auf dem Prüfstand. Innerhalb der nächsten Wochen will der Aufsichtsrat über ihren Verbleib an der Spitze entscheiden, hieß es. Die Aktien der Deutschen Telekom verlieren daraufhin aktuell 0,6 Prozent auf 11,40 Euro.

Medigene zahlt für die Übernahme des britischen Konkurrenten Avidex rund 50 Millionen Euro in Form neuer eigener Aktien, doch der Zukauf drückt auf die Erträge von Medigene: Die Firma senkte nach nur zwei Monaten erneut ihre Ergebnisprognose für 2006. Medigene erwartet nun einen operativen Verlust von rund 20 Millionen. Bislang wurde ein Minus von 10 bis 15 Millionen Euro prognostiziert. Die Aktien von Medigene verbilligen sich aktuell 5,0 Prozent auf 5,98 Euro.

Der Erfurter Solarzellen-Hersteller Ersol erhält Großauftrag aus den USA. Wie das Unternehmen mitteilte, beträgt der Liefer-Umfang für ein kalifornisches Unternehmen 100 Millionen Euro. Darüber hinaus bekomme die US-Firma die Möglichkeit, weitere Solarzellen im Wert von 37 Millionen Euro zu kaufen. Der Vertrag sei für Ersol ein Schritt, um den US-Markt zu erschließen, hieß es weiter. Anleger zeigen sich hoch erfreut über die Nachricht und hieven den Titel von Ersol um aktuell 3,0 Prozent auf 54,38 Euro in die Höhe.

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