DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

DAX unter Druck - Terror in Brüssel - 9.900 Punkte in Gefahr

Nach dem lustlosen Start in die verkürzte Handelswoche vor Ostern kommt der DAX auch am Dienstag erstmal nicht in die Gänge. Überschattet wird der Handel am Morgen von einem Terroranschlag in der belgischen Hauptstadt. Es sollen sich zwei Detonationen ereignet haben und mehrere Menschen getötet und verletzt worden sein.

Die Ereignisse in Brüssel belasten den DAX. Der notiert am Morgen unter der Marke von 9.900 Punkten. Analyst Michael Hewson von CMC Markets UK erwartet im Verlauf neue Impulse durch das Stimmungsbild der Einkaufsmanagerindizes in Deutschland und Frankreich, aber auch von Inflationszahlen aus Großbritannien. Vor allem das deutsche Ifo-Geschäftsklima (10 Uhr) könnte etwas bewegen. Außerdem stehen die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten Konjunkturerwartungen von Finanzexperten für Deutschland auf der Agenda (11 Uhr). Am Nachmittag könnten noch neue Konjunkturdaten aus den USA Einfluss auf die Aktienbörsen nehmen.

Geduld bewahren

Angesichts der aktuellen Entwicklungen dürfte der DAX heute es kaum schaffen, die Widerstandszone von 10.000 bis 10.060 Zählern zu überwinden. Auf der Unterseite ist es wichtig, dass die Unterstützung bei 9.800 Punkten nicht gebrochen wird. DAX-Positionen sollten mit einem Stopp bei 9.685 Punkten abgesichert werden. Mehr zum DAX sehen Sie im täglichen DAX-Check bei DER AKTIONÄR TV (www.deraktionaer.tv) oder lesen Sie an dieser Stelle.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Michael Schröder | 0 Kommentare

DAX am Dienstag: Wenig Impulse, aber ...

Mangels neuer Impulse wird der deutsche Aktienmarkt am Dienstag wenig bewegt erwartet. Die Märkte finden keine neue Richtung. Anleger halten sich angesichts der vorherrschenden Unsicherheit weiter zurück. Am Vormittag könnten die ZEW-Konjunkturerwartungen für Mai aber für Bewegung sorgen. mehr