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- DER AKTIONÄR

DAX unter 6.600 Punkten

Die deutschen Börsen sind am Dienstag leichter in den Handel gegangen. Der DAX verliert gegen 09:15 Uhr 0,6 Prozent auf 6.559 Punkte. Der MDAX sinkt 0,6 Prozent auf 9.260 Zähler und der TecDAX gibt 0,8 Prozent auf 734 Punkte ab. Im Blickpunkt der Anleger stehen heute Aktien von Techem und EADS. Aktien der Norddeutsche Affinerie verlieren nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen 1,9 Prozent.

Die deutschen Börsen sind am Dienstag leichter in den Handel gegangen. Der DAX verliert gegen 09:15 Uhr 0,6 Prozent auf 6.559 Punkte. Der MDAX sinkt 0,6 Prozent auf 9.260 Zähler und der TecDAX gibt 0,8 Prozent auf 734 Punkte ab. Im Blickpunkt der Anleger stehen heute Aktien von Techem und EADS. Aktien der Norddeutsche Affinerie verlieren nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen 1,9 Prozent.

Einzelwerte

Die Unternehmenslenker von Techem zeigen sich unentschlossen. Zwar ziehe der Vorstand das niedrigere Angebot des Finanzinvestors BC Partners wegen verbindlicher Zusagen für Standort und Strategie vor, teilte das Unternehmen in einer offiziellen Stellungnahme zu der BC-Offerte mit, doch der von Macquarie in Aussicht gestellte Preis sei für die Aktionäre aber attraktiver. "Daher gibt der Vorstand mit dieser Stellungnahme keine Empfehlung dazu ab, das Angebot anzunehmen oder abzulehnen", hieß es weiter. Die australische Bank Macquarie hatte in dem Übernahmekampf zuletzt 55 Euro je Techem-Anteilsschein geboten. Aktien von Techem geben aktuell 0,1 Prozent auf 56,00 Euro ab.

EADS ordnet seine Verhältnisse neu. Laut Medienberichten soll sich der Kreis der neuen Investoren des Luft- und Raumfahrtkonzerns aus privaten und öffentlich-rechtlichen Instituten, überwiegend aus Deutschland, zusammensetzen. Beteiligen würden sich unter anderem Deutsche Bank, Commerzbank, Goldman Sachs und auch die staatliche Förderbank KfW. Auch sei ein Einstieg von Landesbanken geplant, hieß es weiter. Die WestLB hat bereits grundsätzlich die Bereitschaft zur Mithilfe an einer Lösung signalisiert. Die BayernLB will sich hingegen nicht engagieren. Damit steht auch fest, dass der deutsche Staat nicht selbst Anteilseigner bei der EADS wird, wie es der französische Staat bereits ist. EADS verlieren aktuell 0,8 Prozent auf 24,07 Euro.

Bei der Norddeutsche Affinerie ist das Ergebnis vor Steuern in dem Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr auf 103 Millionen Euro von 90 Millionen Euro im Vorjahresvergleich gestiegen. Aufgrund einer höheren Steuerquote fiel der Jahresüberschuss nach vorläufigen Zahlen mit 60 Millionen Euro jedoch rund 1,0 Millionen Euro geringer aus als vor einem Jahr. Dennoch sollen die Aktionäre eine erhöhte Dividende von 1,05 Euro je Aktie erhalten. Analysten hatten zuvor im Schnitt für 2005/2006 mit einem Vorsteuergewinn von 108 Millionen Euro und einem Jahresüberschuss von 64 Millionen Euro gerechnet. Aktien der Norddeutsche Affinerie verlieren aktuell 1,9 Prozent auf 22,20 Euro.

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