DAX
- Andreas Deutsch - Redakteur

DAX: Und schon wieder sieht es nach Panik aus

Die Stimmung in der chinesischen Wirtschaft ist so schlecht wie seit Jahren nicht mehr. Zwei wichtige Frühindikatoren, die am Dienstag veröffentlicht wurden, deuten auf stärker gebremstes Wachstum hin.

Die Anleger reagieren mit Verkäufen auf die Wirtschaftsdaten. Der wichtige Shanghai Composite Index fiel zur Eröffnung um 1,5 Prozent auf 3.157, während der Shenzhen Component Index mit einem Minus von 1,5 Prozent bei 10.388 Punkten eröffnete. Der ChiNext für Technologiewerte, der dem Nasdaq in den USA ähnelt, ging um 1,87 Prozent auf 1.960 Punkte zurück. Zuletzt notierten alle drei Börsenbarometer deutlicher im Minus.

Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) fiel nach Angaben des Statistikamtes in Peking im August von 50,0 auf 49,7 Punkte. Es ist der niedrigste Stand seit drei Jahren.

Ähnlich fiel der für August endgültige Einkaufsmanagerindex des Wirtschaftsmagazins Caixin, der stärker private und mittelständische Unternehmen berücksichtigt, von 47,8 auf 47,3 Punkte - so tief wie seit mehr als vier Jahren nicht mehr. Unterhalb der kritischen Grenze von 50 ist von einer Kontraktion auszugehen, während Werte darüber auf Expansion hindeuten.

Die Daten zeigten schwache Nachfrage. "Die jüngste Sprunghaftigkeit an den Börsen weltweit könnte die Realwirtschaft belasten und ein pessimistischer Ausblick könnte sich selbst erfüllen", sagte "Caixin"-Ökonom He Fan.

DAX knickt ein

Der DAX notiert nach den schwachen Vorgaben im frühen Dienstaghandel deutlich im Minus. Hans A. Bernecker freut sich über diese Entwicklung. Der Herausgeber der Actien-Börse erwartet, dass der DAX auf 8.600 Punkte fallen wird. Und dann? „Dann kann man fast alles kaufen. Wir Anleger befinden uns in einer Super-Situation. Wir erleben eine heftige Korrektur und bekommen wahrscheinlich schon bald Top-Aktien auf dem Silbertablett serviert. Was wollen wir mehr?“

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(Mit Material von dpa-AFX)


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