Solarworld
- DER AKTIONÄR

DAX tendiert leichter

Die deutschen Börsen haben am Freitag mit Verlusten eröffnet. Der DAX verliert gegen 09:12 Uhr 0,4 Prozent auf 6.561 Punkte. Der MDAX sinkt 0,2 Prozent auf 9.561 Zähler und der TecDAX gibt 0,2 Prozent auf 804 Punkte ab. Die Asbeck-Familienholding gibt ihr Solarworld-Paket auf. Die Commerzbank steht vor dem Verkauf ihrer britischen Fondstochter Jupiter.

Die deutschen Börsen haben am Freitag mit Verlusten eröffnet. Der DAX verliert gegen 09:12 Uhr 0,4 Prozent auf 6.561 Punkte. Der MDAX sinkt 0,2 Prozent auf 9.561 Zähler und der TecDAX gibt 0,2 Prozent auf 804 Punkte ab. Die Asbeck-Familienholding gibt ihr Solarworld-Paket auf. Die Commerzbank steht vor dem Verkauf ihrer britischen Fondstochter Jupiter.

Einzelwerte

Die Familienholding von Solarworld-Chef Frank Asbeck hat sich vollständig von ihren Anteilen getrennt. Asbeck selbst stockte seinen Aktienbesitz hingegen auf. Die Eifelstrom GmbH habe knapp 535.000 Solarworld-Aktien zu einem Preis von 59,55 Euro je Aktie außerbörslich verkauft, teilte Solarworld mit. Die Transaktion hat ein Volumen von knapp 32 Millioen Euro. Asbeck sagte, er selbst habe seinen Aktienbesitz vor einigen Wochen um etwa fünf auf 25 Prozent und eine Aktie aufgestockt. Diese Anteile stünden nie und nimmer zu Disposition, hieß es. Zudem will Solarworld für 2006 eine höhere Dividende zahlen. Das Unternehmen will der Hauptversammlung am 24. Mai 2007 eine Dividende von 0,20 Euro je Aktie vorschlagen. Im Vorjahr waren es 0,125 Euro je Anteilsschein. Aktien von Solarworld gewinnen aktuell 0,6 Prozent auf 57,80 Euro.

Im Übernahmekampf um den Hamburger Windanlagenbauer REpower Systems wird die indische Suzlon einem Medienbericht zufolge ihr Gebot möglicherweise erhöhen. Wie die indische Zeitung "Economic Times" unter Berufung auf ungenannte Quellen schreibt, ist ein Gebot von 160 Euro je Aktie für REpower wahrscheinlich. Erst am Dienstag hatte die französische Areva-Gruppe ihr Angebot für die Hamburger um 33 Prozent auf 140 Euro je Anteilsschein aufgestockt. Papiere von Repower legen aktuell 1,4 Prozent auf 150,00 Euro zu.

Wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Finanzkreise berichtet, will die Commerzbank den Verkauf ihrer britischen Fondstochter Jupiter noch am Freitag mitteilen. Käufer seien der US-Finanzinvestor T.A. Associates und das Jupiter-Management, hieß es weiter. Infolge des erwarteten Verkaufspreises von gut 1,0 Milliarden Euro rechnen Analysten damit, dass die Commerzbank einen Buchgewinn von etwa 300 Millionen Euro erzielen wird. Aktien der Commerzbank verlieren aktuell 0,4 Prozent auf 30,31 Euro.

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