E.ON AG O.N.
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DAX steigt über 7.900 Zähler

Die deutschen Börsen haben am Freitag freundlich eröffnet. Der DAX gewinnt gegen 09:15 Uhr 0,4 Prozent auf 7.915 Punkte. Der MDAX steigt 0,5 Prozent auf 11.113 Zähler und der TecDAX legt 0,5 Prozent auf 928 Punkte zu. E.on will alle europäischen Handelsaktivitäten in einer Einheit bündeln und rund 60 Milliarden Euro investieren. Freenet verhandelt angeblich mit dem Wettbewerber Talkline über die Zusammenführung des Mobilfunkgeschäfts.

Die deutschen Börsen haben am Freitag freundlich eröffnet. Der DAX gewinnt gegen 09:15 Uhr 0,4 Prozent auf 7.915 Punkte. Der MDAX steigt 0,5 Prozent auf 11.113 Zähler und der TecDAX legt 0,5 Prozent auf 928 Punkte zu. E.on will alle europäischen Handelsaktivitäten in einer Einheit bündeln und rund 60 Milliarden Euro investieren. Freenet verhandelt angeblich mit dem Wettbewerber Talkline über die Zusammenführung des Mobilfunkgeschäfts.

Einzelwerte

Freenet will angeblich radikal umbauen. Nach Informationen der „Financial Times Deutschland“ verhandelt der Vorstand des Konzerns mit dem Wettbewerber Talkline über die Zusammenführung des Mobilfunkgeschäfts. Damit ließen sich Skaleneffekte nutzen und das schleppende Geschäft kostengünstiger führen, hieß es weiter. Papiere von Freenet gewinnen aktuell 0,8 Prozent auf 24,90 Euro.

MLP vereinfacht seine Konzernstruktur. Neben dem Vermögensverwalter Feri gibt es künftig nur noch die MLP Finanzdienstleistungen AG, die dritte Tochter MLP Bank werde in den kommenden Tagen auf die Makler-Tochter verschmolzen, kündigte Vorstandschef Uwe Schroeder-Wildberg auf der Hauptversammlung des Unternehmens an. Zudem wolle sich MLP von den Aktionären die Ermächtigung geben lassen, bis zu zehn Prozent des Grundkapitals zurückzukaufen. MLP verlieren aktuell 0,3 Prozent auf 16,95 Euro.

Der Vorstand des Energiekonzerns E.on kündigte an, alle europäischen Handelsaktivitäten in einer Einheit zu bündeln und den Bau neuer Kraftwerke zentral zu steuern. Die geplanten Investitionen von 60 Milliarden Euro sollen überwiegend in die Stromerzeugung und in Zukäufe fließen. Insgesamt seien 42 Milliarden Euro der neuen Investitionsplanung vor allem für organisches Wachstum in der Stromerzeugung vorgesehen, sagte E.on-Chef Wulf Bernotat. Neben den zehn Milliarden Euro für die geplante Übernahme von Beteiligungen der spanischen Endesa seien weitere 11,7 Milliarden Euro für Spanien, Italien und Frankreich vorgesehen. Für das Engagement im russischen Strommarkt, in der Türkei und in Südeuropa seien sechs Milliarden Euro eingeplant. Zudem wolle E.on Milliardensummen in den Ausbau seines Gasgeschäfts und in erneuerbare Energien stecken, hieß es weiter. E.on steigen aktuell 0,9 Prozent auf 123,22 Euro.

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