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DAX startet schwach

Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag leichter in den Handel gegangen. Der DAX verliert gegen 9:15 Uhr 0,8 Prozent auf 6.214 Punkte. Der MDAX sinkt 0,9 Prozent auf 8.610 Zählern und der TecDAX gibt 1,6 Prozent auf 678 Punkte ab. Schwache Vorgaben aus den USA und Asien vermiesen Investoren den frühen Handel in Frankfurt. Aktien von EADS, Commerzbank und Qiagen stehen im Mittelpunkt des Interesses der Anleger.

Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag leichter in den Handel gegangen. Der DAX verliert gegen 9:15 Uhr 0,8 Prozent auf 6.214 Punkte. Der MDAX sinkt 0,9 Prozent auf 8.610 Zählern und der TecDAX gibt 1,6 Prozent auf 678 Punkte ab. Schwache Vorgaben aus den USA und Asien vermiesen Investoren den frühen Handel in Frankfurt. Aktien von EADS, Commerzbank und Qiagen stehen im Mittelpunkt des Interesses der Anleger.

Einzelwerte

Aktien von EADS verlieren aktuell 0,7 Prozent auf 21,50 Euro. Mit der Commerzbank hat erstmals ein inländisches Kreditinstitut Bereitschaft zur Unterstützung des Airbus-Mutterkonzerns signalisiert. "Ich hätte mir hier eine industrielle Lösung gewünscht, bin aber auch bereit, mich an einer anders gearteten Lösung zu beteiligen", sagte Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Voraussetzung sei, dass eine solche Lösung aus Sicht der Commerzbank "konstruktiv und wirtschaftlich" vertretbar sei. Unterdessen hat der Goßkunde von Airbus, die Fluggesellschaft Emirates, einem Bericht des Wall Street Journals zufolge zehn georderte A340-600 abbestellt und will stattdessen auf ein Konkurrenzprodukt von Boeing, das Modell 777, zurückgreifen. Positive Nachrichten für Airbus gab es jedoch aus Australien. Die Fluggesellschaft Qantas hat trotz der Lieferkrise beim A380 acht weitere Maschinen bestellt. Es ist die erste A380-Bestellung seit Juni 2005.

Papiere von Qiagen sinken aktuell 2,5 Prozent auf 12,34 Euro. Das Unternehmen übernimmt die US-Biotechnologie-Firma Genaco Biomedical Products. Qiagen teilte am Montag mit, der Preis betrage rund 22 Millionen Dollar in bar. Dazu kämen 125.000 Qiagen-Stammaktien mit Verkaufsbeschränkung, die dem Gründer und Forschungsvorstand von Genaco gewährt würden. Zusätzlich werde Qiagen „meilensteinabhängig“ bis zu 18 Millionen Dollar zahlen. Qiagen erwartet durch den Zukauf einmalige außerordentliche Aufwendungen, die das Ergebnis je Aktie im vierten Quartal 2006 mit 0,02 Dollar belasten werden. Qiagen rechnet durch den Zukauf zudem mit einen Umsatzbeitrag von rund 200.000 Dollar für das vierte Quartal 2006 und von rund 3 Millionen Dollar für das Geschäftsjahr 2007.

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| Werner Sperber | 0 Kommentare

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