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DAX nach Auftaktverlusten unverändert

Der deutsche Aktienmarkt tendiert am späten Vormittag unverändert bei 5.800 Punkten, nachdem er am Morgen zunächst unter Verkaufsdruck geraten war. Agenturen hatten zuvor von Explosionen und Feuergefechten nahe der US-Botschaft in der syrischen Hauptstadt Damaskus berichtet. Größere Kursgewinne verzeichnet der Chiphersteller Infineon. E.on markiert das Schlusslicht im DAX.

Der deutsche Aktienmarkt tendiert am späten Vormittag unverändert bei 5.800 Punkten, nachdem er am Morgen zunächst unter Verkaufsdruck geraten war. Agenturen hatten zuvor von Explosionen und Feuergefechten nahe der US-Botschaft in der syrischen Hauptstadt Damaskus berichtet. Größere Kursgewinne verzeichnet der Chiphersteller Infineon. E.on markiert das Schlusslicht im DAX.

Marktdaten

Der DAX notiert gegen 11.00 Uhr mit 5.800 Punkten nahezu unverändert zum Vortag. Während der technologielastige TecDAX leicht um 0,2 Prozent auf 634 Zähler zulegen kann, büßt der MDAX, das Stimmungsbarometer für deutsche Nebenwerte, 0,2 Prozent auf 8.065 Punkte ein. Der Handel bezieht kaum positive Impulse von der Wall Street, wo die führenden Indizes am Vorabend mit leichten Gewinnen aus dem Handel gingen.

Französische Medien hatten am Morgen über Explosionen nahe der US-Botschaft in Damaskus berichtet und damit die Anleger verunsichert. „Wenn die Anleger verunsichert sind, tendieren sie dazu ihre Positionen zu verkaufen“, kommentierte ein Händler die Entwicklung am Markt.

Unternehmensmeldungen

Die Aktien von Infineon verteuern sich um 2,9 Prozent auf 9,56 Euro. Europas zweitgrößter Chiphersteller will für sein neues Werk in Malaysia 1.700 Mitarbeiter einstellen. Mit der Ausweitung der Produktion soll unter anderem die Automotive-Sparte gestärkt werden.

E.ON verlieren 1,5 Prozent auf 96,55 Euro. Anleger reagieren mit den Verkäufen auf einen Artikel im „Handelsblatt“, wonach der Versorger sein Stromnetz für Wettbewerber öffnen muss.

Hypovereinsbank tendieren 0,3 Prozent fester bei 33,60 Euro. Analyst Konrad Becker vom Bankhaus Merck Finck & Co. hält eine Sonderdividende nach dem milliardenschweren Buchgewinn aus dem Verkauf von Konzerntöchtern für unwahrscheinlich. Becker glaubt, dass die neue Konzernmutter UniCredit die eigene Kapitalquote nicht weiter absinken lassen wolle.

Die Aktien von Stada verlieren 1,3 Prozent auf 37,55 Euro. Die Investmentbank Credit Suisse hat die Titel in einer Analyse mit “Underperform” eingestuft. Die Aktien des Generika-Herstellers sind seit Juni um rund 25 Prozent im Wert gestiegen.

Software AG gewinnen 2,1 Prozent auf 44,93 Euro. Unternehmenschef Karl-Heinz Streibich äußerte sich im Bloomberg TV zufrieden mit der Geschäftsentwicklung und sagte, er sei „absolut überzeugt“, dass die Firma die Jahresziele von zehn Prozent Umsatzwachstum erreichen werde.

Die im TecDAX gelistete Q-Cells AG notiert unverändert bei 34,38 Euro. Aleo Solar, ein deutscher Hersteller von Solarmodulen, hat weitere Solarzellen mit einer Gesamtleistung von 100 Megawatt geordert. Insgesamt bezieht Aleo Solar damit von Q-Cells Zellen mit einer Leistung von 450 Megawatt. Der Auftrag hat eine Laufzeit von zehn Jahren.

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