Balda
- DER AKTIONÄR

DAX mit Verlust

Die Indizes an den deutschen Börsen tendieren am Dienstag im frühen Handel uneinheitlich. Der DAX verliert gegen 09:15 Uhr 0,1 Prozent auf 6.678 Punkte. Der MDAX gewinnt 0,2 Prozent auf 9.656 Zähler und der TecDAX gibt 0,1 Prozent auf 796 Punkte ab. Aktien von Bechtle sind nach Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen für 2006 gefragt. Singulus und Balda kooperieren bei der Entwicklung einer neuen Produktlinie.

Die Indizes an den deutschen Börsen tendieren am Dienstag im frühen Handel uneinheitlich. Der DAX verliert gegen 09:15 Uhr 0,1 Prozent auf 6.678 Punkte. Der MDAX gewinnt 0,2 Prozent auf 9.656 Zähler und der TecDAX gibt 0,1 Prozent auf 796 Punkte ab. Aktien von Bechtle sind nach Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen für 2006 gefragt. Singulus und Balda kooperieren bei der Entwicklung einer neuen Produktlinie.

Einzelwerte

Der US-Hedgefonds Elliott Associates hält das Übernahmeangebot von Macquarie und BC Partners für Techem für zu niedrig. "Mit 55 Euro je Aktie ist Techem klar unterbewertet", zitierte die "Börsen-Zeitung" einen Portfolio-Manager des Fonds. Allein die Tatsache, dass sich Macquarie und BC Partners zur Vermeidung eines Übernahmekampfes zusammengetan hätten, werde von Experten als Indiz dafür gewertet, dass Techem deutlich mehr wert sei als die gebotenen 1,4 Milliarden Euro beziehungsweise 55 Euro je Aktie, so die Zeitung weiter. Aktien von Techem gewinnen aktuell 0,72 Prozent auf 55,90 Euro.

Bechtle hat 2006 mehr Gewinn erzielt als ursprünglich prognostiziert. Nach vorläufigen Berechnungen dürfte sich der Vorsteuergewinn für das abgelaufene Geschäftsjahr auf 45 Millionen Euro belaufen. Geplant waren nur 42 Millionen Euro, teilte Bechtle mit. Beim Umsatz hält das Unternehmen an der Planung von 1,2 Milliarden Euro fest. Die endgültigen Geschäftszahlen 2006 gibt Bechtle am 28. März bekannt. Papiere von Bechtle klettern aktuell 1,7 Prozent auf 21,15 Euro.

Singulus gewinnen aktuell 2,6 Prozent auf 11,76 Euro und Balda fallen 0,1 Prozent auf 8,79 Euro. Beide Unternehmen hatten zuvor eine Kooperation bei der Entwicklung einer Produktionslinie für die Veredelung von Kunststoffschalen für Mobiltelefone und tragbare Spielekonsolen bekannt gegeben.

Die Software AG hat im vierten Quartal und im Gesamtjahr 2006 dank des starken Lizenzgeschäfts bei den Margen leicht zugelegt. Die Marge auf EBIT-Basis stieg im Vorjahresvergleich von 22 auf 23 Prozent. Für 2007 stellt Vorstandschef Streibich 24 Prozent in Aussicht. Aktien der Software AG verlieren aktuell 2,2 Prozent auf 59,00 Euro.

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| Michael Schröder | 0 Kommentare

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