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DAX leicht im Plus

Im frühen Handel am Freitag notiert der DAX gegen 10:05 Uhr mit knapp 0,2 Prozent im Plus auf 5.823 Punkten. Der MDax gewinnt 0,3 Prozent auf 8.050 Zähler und der TecDax verliert 0,1 Prozent auf 646 Punkte. Leicht positiven Vorgaben aus den USA stehen ein steigender Ölpreis und ein stagnierender Nikkei gegenüber. Eine Großfusion in Italien weckt die Übernahmephantasie für deutsche Bankentitel.

Im frühen Handel am Freitag notiert der DAX gegen 10:05 Uhr mit knapp 0,2 Prozent im Plus auf 5.823 Punkten. Der MDax gewinnt 0,3 Prozent auf 8.050 Zähler und der TecDax verliert 0,1 Prozent auf 646 Punkte. Leicht positiven Vorgaben aus den USA stehen ein steigender Ölpreis und ein stagnierender Nikkei gegenüber. Eine Großfusion in Italien weckt die Übernahmephantasie für deutsche Bankentitel.

Konjunktur

Unterdessen warten die Märkte mit Spannung auf die Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke am Nachmittag "Die entscheidende Frage ist, ob die Wachstumssorgen die nachlassenden Inflationssorgen in den Schatten stellen", merkte hierzu die HypoVereinsbank an. Sollte dies der Fall sein, dürften die Aktienmärkte nachgeben, hieß es weiter.

Einzelwerte

Volkwagen verlieren aktuell 0,3 Prozent auf 62,63 Euro. Die Wolfsburger haben den weltweiten Absatz der Marke VW im Juli um 8 Prozent gesteigert, den Absatz in Deutschland um 13,6 Prozent.

Im MDAX verlieren KarstadtQuelle 1,6 Prozent auf 15,82 Euro. Der Konzern muss möglicherweise 145 Millionen Euro Schadenersatz zahlen, nachdem das Bundesvermögensamt die Eigentumsrechte an den Wertheim-Grundstücken der klagenden Jewish Claims Conference zugesprochen hat.

Im Blickpunkt der Anleger stehen am Morgen die Titel von Banken. Die Großbanken Intesa und Sanpaolo Imi wollen sich zur zweitgrößten Bank in Italien nach der HypoVereinsbank-Mutter Unicredit zusammenschließen. "Insofern erhöht sich der Konsolidierungsdruck auch in Deutschland und dürfte die Fusionsphantasie kurzfristig wieder etwas aufleben lassen." sagte Aktienanalyst Olaf Kayser von der Landesbank Rheinland-Pfalz gegenüber der Financial Times Deutschland.

Insbesondere die Commerzbank als permanent gehandelter Übernahmekandidat werde von dieser Entwicklung profitieren, so Kayser weiter. Aktien der Commerzbank gewinnen aktuell rund 4 Prozent auf 27,18 Euro.

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