DAX
- Michael Schröder - Redakteur

DAX in Warteschleife: Volkswagen und US-Notenbank Fed im Fokus - Apple überzeugt

Die heimische Berichtssaison nimmt richtig Fahrt auf. Heute gewähren mit der Deutschen Börse, Linde und Volkswagen gleich drei DAX-Konzerne einen Einblick in die jüngste Geschäftsentwicklung. Dabei dürfte vor allem die Präsentation des VW-Vorstands am Mittag im Brennpunkt stehen. In den USA wird am Abend dann die Notenbank Fed über die Leitzinsen entscheiden.

Apple hat gestern Abend die Erwartungen der Analysten hinsichtlich Umsatz und Gewinn je Aktie übertroffen. Heute präsentiert der Volkswagen-Konzern die ersten Quartalszahlen nach dem Diesel-Skandal. „Herr Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, Herr Witter, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, Geschäftsbereich 'Finanzen und Controlling' und Herr Dr. Kalthoff, Leiter Konzern Vertriebssteuerung, Volkswagen AG, präsentieren ab 12:30 Uhr die Konzernergebnisse Januar - September 2015 und stehen im Anschluss zur Beantwortung von Fragen der Investoren, Analysten und Journalisten zur Verfügung“, heißt es dazu auf der VW-Homepage. Die Schätzungen der Analysten gibt es hier.

Ebenfalls im Fokus: In den USA wird die Notenbank Fed zur Wochenmitte über die Leitzinsen entscheiden. Auch wenn die überwiegende Mehrheit der Experten davon ausgeht, dass die lang erwartete und gefürchtete Zinswende frühestens im Dezember kommt, genießt die Fed-Sitzung dennoch große Aufmerksamkeit. Anleger dürften nach Hinweisen suchen, ob die Zinswende noch ein Ziel für das laufende Jahr ist.

Was sagt die Charttechnik? Der DAX hat in der vergangene Woche nahezu mühelos den Widerstand bei 10.512 Punkten geknackt. Auch das Juli-Tief bei 10.654 Zählern stellte keine wirkliche Herausforderung dar. In den nächsten Tagen ist deshalb ein Anlauf in Richtung 11.000 Punkte durchaus möglich. Allerdings warten hier mit der seit April gültigen Abwärtstrendlinie und dem 200-Tage-Durchschnitt deutlich höhere Hürden, die es zu überwinden gilt. Außerdem ist nach einem Anstieg um fast 1.000 Zähler mit weiteren Gewinnmitnahmen zu rechnen. Nach unten dient jetzt die 10.500 als Unterstützung. Die einzelnen Handelsmarken im Überblick gibt es hier.

Mehr zu diesem Thema sehen Sie im täglichen DAX-Check bei www.daf.fm oder lesen Sie an dieser Stelle.

(Mit Material von dpa-AFX)

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