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DAX im Sinkflug

Die Indizes an den deutschen Börsen tendieren am Donnerstag im frühen Handel leichter. Der DAX verliert gegen 09:10 Uhr 0,7 Prozent auf 8.035 Punkte. Der MDAX sinkt 0,6 Prozent auf 11.082 Zähler und der TecDAX gibt 1,0 Prozent auf 927 Punkte ab. Der Energiekonzern Eon trennt sich von seinem letzten Randgeschäft. Altana übernimmt eine Sparte der britischen Firma Wolstenholme.

Die Indizes an den deutschen Börsen tendieren am Donnerstag im frühen Handel leichter. Der DAX verliert gegen 09:10 Uhr 0,7 Prozent auf 8.035 Punkte. Der MDAX sinkt 0,6 Prozent auf 11.082 Zähler und der TecDAX gibt 1,0 Prozent auf 927 Punkte ab. Der Energiekonzern Eon trennt sich von seinem letzten Randgeschäft. Altana übernimmt eine Sparte der britischen Firma Wolstenholme.

Einzelwerte

Die Deutsche Telekom kann durch die erzielte Einigung im Tarifstreit mit der Gewerkschaft Verdi nach Einschätzung von Analysten ihre selbst gesteckten Einsparziele erreichen. "Die erhofften Einsparungen von 500 bis 900 Millionen Euro ab 2010 erscheinen realistisch", sagte Thomas Friedrich, Analyst bei der HypoVereinsbank, gegenüber der „Financial Times Deutschland“. Aktien der Deutsche Telekom verlieren aktuell 0,2 Prozent auf 13,81 Euro.

Altana sieht sich in der Lage, Übernahmen im Wert von bis zu 1,0 Milliarden Euro zu realisieren. Zugleich will der Spezialchemiekonzern den Umsatz bis 2012 verdoppeln. "Der Markt ist in Bewegung. Es gibt viele Möglichkeiten. Und unsere Kasse ist gut gefüllt", sagte Altana-Chef Matthias Wolfgruber der "Süddeutschen Zeitung". Einen Zukauf konnte das Unternehmen schon vermelden: Altana übernimmt das Effektpigmente-Geschäft der britischen Firma Wolstenholme. Der Kaufpreis beträgt 24 Millionen Euro. Papiere von Altana geben aktuell 1,1 Prozent auf 18,23 Euro ab.

Sieben Jahre nach seiner Gründung hat sich der Energiekonzern Eon mit dem Verkauf des österreichischen Mobilfunkunternehmens One von seinem letzten Randgeschäft getrennt. Die One-Beteiligung von 50,01 Prozent sei an ein Konsortium aus der France Telecom und dem Finanzinvestor Mid Europa Partners veräußert worden, teilte Eon mit. Der Konzern erhalte hierfür rund 550 Millionen Euro und erwarte einen Buchgewinn von 330 Millionen Euro, hieß es weiter. Eon fallen aktuell 0,7 Prozent auf 120,35 Euro.

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