DAX
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

DAX-Check: EZB auf den Spuren der FED

Die heutige Rede von Mario Draghi wurde wie immer mit großem Interesse verfolgt. Man sei bereit, unkonventionelle Instrumente im Rahmen des Mandats zu nutzen, so der EZB-Chef. Draghi sieht dpa zufolge Abwärtsrisiken für den wirtschaftlichen Ausblick. Zwar gebe es substanzielle Verbesserungen der Haushalte. Doch es würde weiterhin Herausforderungen geben.

Anstatt wie bisher einmal pro Monat wird sich der geldpolitische Rat nur alle sechs Wochen treffen, wie Draghi am Donnerstag in Frankfurt ankündigte. Außerdem will die Notenbank dann auch Mitschriften ihrer Sitzungen veröffentlichen. Damit nähert sich die EZB ein Stück weit der US-Notenbank Fed an, die nicht wie die EZB bisher zwölfmal pro Jahr tagt, sondern nur an acht Terminen zusammenkommt. Auch die Fed veröffentlicht Mitschriften (Minutes) ihrer Sitzungen. Die neuen Regeln sollen ab Januar 2015 gelten.

DAX tritt auf der Stelle

Derzeit fehlen die charttechnischen Signale beim DAX. Anleger, die auf eine Fortsetzung der derzeitigen Seitwärtsbewegung beim DAX setzen möchten, investieren im Inline-Optionsschein mit der WKN SG5 VKF. Die obere Barriere liegt bei 10.600 Punkten, die untere bei 9.100 Zählern.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| DER AKTIONÄR | 0 Kommentare

Neue Ausgabe: Bis zu 300% mit Blue Chips: Heiße Optionsschein-Wetten auf Apple, Allianz und Co +++ Kartellskandal: Was tun bei BMW, Daimler und VW? +++ Buffett unter Strom: Sind E.on und RWE Kaufkandidaten?

300 % in zwölf Monaten – und das mit soliden Standardwerten? Geht nicht? Stimmt. Es wäre vermessen zu sagen, dass Aktien wie Apple oder Allianz in dieser relativ kurzen Zeit diese Performance erzielen. Aber 20 bis 25 Prozent können beide Papiere angesichts der Bewertung, der Wachstumsaussichten und … mehr