Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

DAX-Kursziel: Deutsche Bank wird optimistischer

Ihr aktuelles Jahresendziel für den DAX von 8.000 Punkten könnte den Experten der Deutschen Bank zufolge zu niedrig sein. Voraussetzung sei, dass die in den vergangenen beiden Wochen hohen Geldzuflüsse in deutsche Aktienfonds andauern.

Darüber hinaus müssten die durchschnittlichen Gewinnerwartungen für die Gesamtheit aller Dax-Unternehmen weiter leicht steigen, schreibt Marktstratege Lars Slomka in seiner aktuellen Studie. Seit Mitte Mai implizierten Daten zur Geldstromentwicklung hohe Abgänge bei den auf Schwellenländer ausgerichteten Aktienfonds, während Fonds in den Industriestaaten - allen voran Westeuropa und Deutschland - Zuflüsse verzeichnet hätten.

So können Anleger profitieren

Sollte dieser Trend andauern, was Slomkas strategischer Einschätzung entspricht, dürften Investoren seiner Einschätzung nach insbesondere versuchen, über Engagements in börsengehandelten Fonds (ETF) schnell davon zu profitieren.

ETFs auf den DAX und den EuroStoxx 50 seien in puncto verwaltetes Vermögen die mit Abstand größten in Europa. DAX-Titel, die auch im Leitindex der Eurozone gelistet seien, könnten in ihrer Gesamtheit im Vergleich zu den anderen DAX-Werten überproportional von diesem "technischen Vorteil" profitieren. In beiden Indizes gelistet sind Allianz, BASF, Bayer, BMW, Daimler, Deutsche Telekom, Eon, Munich Re, RWE, SAP, Siemens und die Vorzüge von Volkswagen.

Mit Material von dpa-AFX

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