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DAX: VW im Steigflug

Die deutschen Aktienmärkte sind am Donnerstag leichter in den Handel gestartet. Der DAX verliert gegen 09:15 Uhr 0,1 Prozent auf 6.427 Punkte. Der MDAX sinkt 0,2 Prozent auf 8.907 Zählern und der TecDAX gibt 0,5 Prozent auf 704 Punkte ab. Nach Spekulationen um den Rücktritt von Volkswagen-Markenchef Bernhard stehen die Titel der Wolfsburger im Mittelpunkt des Interesses der Anleger.

Die deutschen Aktienmärkte sind am Donnerstag leichter in den Handel gestartet. Der DAX verliert gegen 09:15 Uhr 0,1 Prozent auf 6.427 Punkte. Der MDAX sinkt 0,2 Prozent auf 8.907 Zählern und der TecDAX gibt 0,5 Prozent auf 704 Punkte ab. Nach Spekulationen um den Rücktritt von Volkswagen-Markenchef Bernhard stehen die Titel der Wolfsburger im Mittelpunkt des Interesses der Anleger.

Einzelwerte

Aktien von Volkswagen klettern aktuell 3,4 Prozent auf 87,15 Euro. Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland lehnt der VW-Markenchef Wolfgang Bernhard die Strategie des neuen Volkswagen-Konzernchefs Martin Winterkorn ab und wird am Donnerstag in Wolfsburg seinen Rücktritt anbieten, der dann auch angenommen wird. Bernhard, der sich zuvor bei DaimlerChrysler einen Namen als Sanierer gemacht hatte, war erst Anfang 2005 bei VW eingestiegen.

Vor wenigen Stunden erst hat VW-Großaktionär Porsche seinen Anteil an VW von derzeit 27,4 auf 29,9 Prozent erhöht. Mit dem Ausbau der Beteiligung bereitet sich Porsche auf den Fall des VW-Gesetzes vor. Die Regelung beschränkt den Stimmrechtsanteil bei Volkswagen auf 20 Prozent, unabhängig davon, wie hoch die tatsächliche Beteiligung ist. Mit einem Anteil von 29,9 Prozent wäre Porsche in der Lage, die Hauptversammlung und die Strategie des Unternehmens zu kontrollieren. Ab 30 Prozent müsste Porsche den übrigen VW-Aktionären ein Übernahmeangebot machen. Die EU will das Gesetz in den nächsten Monaten zu Fall bringen, weil es den Kapitalverkehr einschränkt.

Papiere von Infineon verlieren aktuell 3,2 Prozent auf 9,56 Euro. Der Halbleiterkonzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/06 - trotz guten Geschäfte seiner Speicherchiptochter Qimonda - den Jahresverlust weniger stark vermindert als erwartet wurde. Der Jahresfehlbetrag bei Infineon ist verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf 268 Millionen Euro geschrumpft. Analysten hatten im Schnitt aber mit einem Verlust von nur 208 Millionen Euro gerechnet.

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| Werner Sperber | 0 Kommentare

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