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DAX: Siemens unter Druck

Die Indizes an den deutschen Börsen tendieren am Dienstag uneinheitlich. Der DAX verliert gegen 09:15 Uhr 0,1 Prozent auf 6.462 Punkte. Der MDAX gewinnt 0,1 Prozent auf 9.079 Zähler und der TecDAX gibt 0,2 Prozent auf 712 Punkte ab. Die australische Investmentbank Macquarie erhöht ihr Angebot für den deutschen Energiedienstleister Techem. Schwarze Kassen belasten die Siemens-Bilanz.

Die Indizes an den deutschen Börsen tendieren am Dienstag uneinheitlich. Der DAX verliert gegen 09:15 Uhr 0,1 Prozent auf 6.462 Punkte. Der MDAX gewinnt 0,1 Prozent auf 9.079 Zähler und der TecDAX gibt 0,2 Prozent auf 712 Punkte ab. Die australische Investmentbank Macquarie erhöht ihr Angebot für den deutschen Energiedienstleister Techem. Schwarze Kassen belasten die Siemens-Bilanz.

Einzelwerte

Durch die Neuregelung der Buchung von Körperschaftssteuerguthaben werde bei dem Druckmaschinenhersteller Heidelberg der Gewinn des Ende Dezember ablaufenden Quartals um rund 70 Millionen Euro höher ausfallen als geplant, teilte das Unternehmen mit. Die Zahlen für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2006/2007 sollen am 31. Januar veröffentlicht werden. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen einen Gewinn nach Steuern von 34 Millionen Euro erzielt. Papiere des Unternehmens gewinnen aktuell 0,5 Prozent auf 33,75 Euro.

Im Bieterstreit um den deutschen Energiedienstleister Techem hat die australische Investmentbank Macquarie ihr Angebot erhöht. Laut Macquarie beläuft sich die Offerte nun auf rund 1,36 Milliarden Euro. Je Techem-Aktie bietet die Investmentbank damit 55 Euro. Das sind drei Euro mehr, als BC Partners bislang zahlen will, und elf Euro über dem ersten Angebot der Australier. Eigenen Angaben zufolge hat Macquarie zudem für 55 Euro je Anteilsschein seine Techem-Beteiligung auf 27,2 Prozent von bislang 19,2 Prozent aufgestockt. Aktien von Techem klettern aktuell 3,0 Prozent auf 56,44 Euro.

Aufgrund der Schwarzgeldaffäre musste Siemens den Gewinn für das abgelaufene Geschäftsjahr 2005/06 nach unten korrigieren. Der Gewinn nach Steuern verringere sich auf 3,033 Milliarden Euro, der Nachsteuergewinn aus fortgeführten Aktivitäten reduziere sich auf 3,087 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen mit. Siemens verbuche nun für 2005/06 vorsorglich eine zusätzliche steuerliche Belastung von 168 Millionen Euro, die sich aus nicht genau nachvollziehbaren Zahlungen der vergangenen sieben Jahren ergebe, hieß es abschließend. Aktien von Siemens verlieren aktuell 0,4 Prozent auf 73,11 Euro.

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